AGUILERA Carlos A.

95/2003, 98/2004, 101/2005, 103/2005, 110/2007, 117//2009, 123/2010, 142/2015

Kuba, 1970

AICHINGER Renate

137/2014, 160/2019

Österreich, 1976

Kurzbio
Regisseurin und Autorin, lebt in Wien, leitet die Offene Burg am Burgtheater. Theaterstationen/-texte: u.a. Leitung Bürgertheater am Landestheater Niederösterreich (Nestroy-Spezialpreis), Junge Burg Wien, Junges Schauspielhaus Zürich. Bücher: WELT.ALL.TAG, wundstill (edition laurin) endeln (Berger Verlag). Aufführungen und Abdrucke in div. Anthologien (aktuell: poesiealbum neu) und Zeitschriften (SALZ, Lichtungen, Mosaik, etcetera). Ars Poetica, Bratislava, VERSOPOLIS-Poetin (Belgrad, Antwerpen/Gent), Schwazer Stadtschreiberin, Rauriser Förderungspreis, Künstlerstipendium Villa Decius, Krakau, zwei Mal nominiert für den Retzhofer Dramapreis, Texte 3 (Luxemburg).
renateaichinger.at

ALBRECHT Jörg

117/2009, 125/2011,126/2011, 143/2015, 144/2015, 150/2017

Deutschland, 1981

AMANN Thomas

159/2019, 163/2020

Österreich, 1978

Geboren 1978 in Innsbruck. Lebt in Graz. Als Komponist (Studien in Graz und Wien) Aufführungen im Rahmen namhafter Festivals wie Wien Modern, musikprotokoll / Steirischer Herbst, Lucerne Festival, Darmstädter Ferienkurse. Diverse Preise und Auszeichnungen. Seit einigen Jahren vermehrt als Lyriker tätig. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. Preisträger des Feldkircher Lyrikpreises (2017), des Theodor-Körner-Preises für Literatur (2019) und des Literaturförderungspreises der Stadt Graz (2019).

AMSTLER Franz W.

28/1986, 32/1987, 39/1989, 51/1992, 62/1995, 67/1996, 72/1997, 77/1999

Österreich, 1943

ANDRATSCH Jakob

162/2020

Deutschland, 1995

Geboren 1995 in Stuttgart; Studium der Deutschen Philologie in Wien. Teilnehmer der jungen Literaturhauswerkstatt im Literaturhaus Wien (2019), Arbeiten in Theater, Film und Radio in Wien und Stuttgart. Zuletzt verantwortlich für Drehbuch und Regie bei Qualitätshonig (Kurzspielfilm 2020). Theateraffin bis in die Haarspitzen, lebt und arbeitet in Wien und Stuttgart.

ARNDT Dorothee

164/2020, 168/2021

Deutschland, 1980

Geboren 1980, lebt in Rostock. Dipl. Grafikdesignerin, Malerin und Illustratorin. Im Heilberuf als Kunsttherapeutin auf der Palliativ- und Kinderintensivstation der Universitätsklinik Rostock und der Warnow-Klinik Bützow tätig. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften Karussell (Ausgabe 7, 8, 11, 12), Risse (Ausgabe 32, 37, 42), Ostragehege (Ausgabe 96, 99) und Anthologien u.a. mit Günter Kunert in: Seltenes spüren,2014 sowie in: Bis dein Blick Meer wird, 2019. Des Weiteren Veröffentlichung im Rahmen des Gedichtwettbewerbs Fließen der Identitaten im Geest Verlag 2020. Nominiert für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2017. Mitglied in der Jury für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2018. 2019/2020 Teilnahme am Projekt mentoringKUNST des Frauenbildungsnetzes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

ARSENIJEVIC Vladimir

E 130/2012, 177/2024

Kroatien, 1965

Geboren 1965 in Pula, ist Schriftsteller, Übersetzer und Publizist. Er ist einer der Gründer des bekannten Literaturvereins und Festivals KROKODIL, das seit 2009 jedes Jahr in Belgrad stattfindet, sowie Gründer des Verlagshauses Rende und des Hörbuchverlags Reflektor. Zu seinen veröffentlichten Werken zählen u. a.: Cloaca Maxima – eine Seifenoper (Erster Teil der Tetralogie Cloaca Maxima, 1994), Engel (zweiter Teil der genannten Tetralogie, 1997), Jugolaboratorium (2009), und Dies ist kein lustiger Ort (2014). Im Jahr 2023 erschien der letzte Teil der Tetralogie unter dem Titel Geister. Seine Bücher wurden bisher in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Er hat mehrere Literaturpreise erhalten: u. a. NIN-Preis für den Roman des Jahres (1994), Sterija-Preis (1996), Preis der Serbischen Nationalbibliothek für das meistgelesene Buch (2011).

ARZT Thomas

139/2014, 160/2019

Österreich, 1983

Geboren 1983 in Schlierbach (Oberösterreich); lebt in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Schreibt Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. www.thomasarzt.at

AUFISCHER Max

24/1985, 31/1987, 33/1988, 54/1993, 68/1996

Österreich, 1953

Aleksandar Vadim

163/2020

Österreich, * 1990

Wurzeln in Jugoslawien, tätig im Welthandel, Studium der Germanistik und der Komparatistik, literarische Tätigkeit in Kazachstan und Österreich, seit 2019 Unternehmer in der Film- und Werbebranche.

Aleksić Pavle

164/2020

Serbien, 1993

Geboren 1993 in Belgrad (Serbien). Er hat die Mittelschule für Gastronomie und Tourismus in Zeleni venac abgeschlossen. Seit dem Jahr 2016 lebt und arbeitet er in Amerika. Er hat oft seinen Wohnort (Alaska, Illinois, Maine, Rhode Island, Florida) und seine Arbeit gewechselt. Zurzeit lebt er in Chicago und jobbt in einem Restaurant.

Alma VALLAZZA

185/2026

Südtirol

Geboren in Bozen, studierte Romanistik und
Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien,
Bologna und Paris. Lebt in Frangart bei Bozen und
ist in verschiedenen Kulturbereichen als Über-
setzerin und Veranstalterin tätig. Sie verwaltet
den künstlerischen Nachlass ihres Vaters Markus
Vallazza, ist freie Mitarbeiterin des Filmclubs
Bozen und Mitbegründerin und -kuratorin von
ZeLT – Europäisches Zentrum für Literatur und
Übersetzung in Brixen. Literarische Übersetzun-
gen u. a. von Roberta Dapunt, Amelia Rosselli,
Elvira Mujčić.

Annie Ernoux

164/2020

Frankreich

Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet sich als »Ethnologin ihrer selbst«. Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen unserer Zeit, ihre zwanzig Bücher werden von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Für ihr Werk wird sie 2022 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Nobelpreis für Literatur 2022
Würth-Preis für Europäische Literatur 2021
Warwick Prize for Women in Translation 2021 (Longlist)
(Quelle: Verlag Shurkamp)

Anđela Dobrović

164/2020

Montenegro

Geboren 1998 in Cetinje. Grundschule und Gymnasium hat sie in Budva abgeschlossen. Studiert an der Universität Montenegro, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur an der Philologischen Fakultät in Nikšić. Das fünfte Semester hat sie an der Karl-Franzens- Universität Graz abgeschlossen.

Astrid KURY

141/2015. 142/2015, 143/2015, 144/2015, 145/2015, 146/2016, 147/2016, 148/2016, 149/2017, 150/2017, 151/2017, 152/2017, 153/2018, 154/2018, 155/2018, 160/2019, 161/2020, 163/2020, 164/2020, 165/2021, 166/2021, 167/2021, 169/2022, 170/2022, 171/2022, 172/2022, 173/2023, 174/2023, 175/2023, 176/2023, 178/2024, 179/2024, 180/2024, 182/2025, 183/2025, 184/2025, 185/2026

Österreich, 1968

Geboren 1968 in Schladming; Studium der Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte in Wien und Graz, 1994–2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin des interdisziplinären Spezialforschungsbereichs „Moderne. Wien und Zentraleuropa um 1900“ der Karl-Franzens-Universität Graz, 1994–2006 Lehrbeauftragte an der Karl-Franzens-Universität Graz; seit 1998 Vortragstätigkeit sowie Konzeption und Organisation von Ausstellungen und Wissenstransferprojekten, zahlreiche Publikationen. Seit 2005 Geschäftsführerin und seit November 2006 Präsidentin der Akademie Graz. Seit 2015 Kuratorin für den Kunstteil der Lichtungen.

Austrofred

185/2026

Österreich, 1970

Geboren 1970 in Steyr, lebt und arbeitet in
Wien und München. Mit seinen Austropop-
Veredelungen der größten Hits der Rockgruppe
Queen schrieb sich der gelernte Speditionskauf-
mann in die Geschichte der österreichischen
Nachkriegskultur der Nullerjahre ein. Seither
brilliert der Champion, wie ihn seine Fans liebevoll
nennen, nicht nur als Rocksänger und Entertainer,
sondern auch als Schauspieler, TV-Moderator und
Food-Designer. Heute zählt Austrofred zu den
wichtigsten Medienkünstlern Österreichs. Zuletzt
veröffentlicht: Hard on! (2013), Pferdeleberkäse
(2015), Die fitten Jahre sind vorbei (2021), Gänse-
haut. Unerklärliche Phänomene erklärt (2024).

Aćimović Ljiljana

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1975 in Banja Luka. Ao. Univ. Prof. der deutschsprachigen Literatur an der Universität Banja Luka, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur an der Philologischen Fakultät in Banja Luka. Das Grundstudium an der Philosophischen Fakultät in Novi Sad, Serbien, an der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur. Magisterarbeit zum Thema Heinrich Heine und die Rezeption seiner Werke im serbischen Sprachraum in der Zeit von 1918 bis 2000, Doktorarbeit zum Thema Geschichte der serbischen Germanistik. Beiträge im Bereich der deutschsprachigen Literatur. Autorin der Monographie Germanisti Beogradskog univerziteta 1905–1941 (Germanisten der Belgrader Universität 1905–1941), (Banja Luka, 2016) und Herausgeberin des Buches Deutsche Literatur der Aufklärung und des Sturm und Drang (Banja Luka, 2014).

BABIĆ Mile

79/1999, 93/2003, 134/2013

Bosnien und Herzegowina, 1950

BALLHAUSEN Thomas

108/2006, 123/2010, 125/2011, 128/2011, 132/2012, 137/2014, 140/2014, 143/2015, 147/2016, 150/2017, 163/2020

Österreich, 1975

Geboren 1975 in Wien, Autor, Literaturwissenschaftler, Archivar. Lehrbeauftragter u.a. an der Universität Mozarteum Salzburg. Zahlreiche literarische und wissenschaftliche Veröffentlichungen, mehrere selbständige Publikationen, u.a.: Mit verstellter Stimme (2017), Fauna (2018; gem. mit E. Peytchinska), Das Mädchen Parzival (2019) und Flora (2020, gem. mit E. Peytchinska).

BARAKA SAKIN Abdelaziz

167/2021, 171/2022

Sudan, 1963

Geboren 1963 in Kassala im Osten des Sudan, lebt in Saalfelden am Steinernen Meer. Studium der Betriebswirtschaft in Asyut, Ägypten. 2012 ließen staatliche Stellen seine Bücher von der Internationalen Buchmesse in Khartum entfernen und nahmen Sakin – nicht zum ersten Mal – vorübergehend in Haft. Aufgrund staatlicher Repressionen verließ Sakin schließlich seine Heimat und kam im November 2012 nach Österreich. Veröffentlichung zahlreicher Romane. Zuletzt erschien 2020 in Frankreich Les Jango (Übersetzung aus dem Arabischen von Xavier Luffin). Preise u. a. Prix de la littérature arabe 2020. Grazer Stadtschreiber 2022/23.

BAUMGARTNER Bernhard

165/2021

Österreich, 1973

Geboren 1973, ist Feuilletonjournalist, Autor und Kritiker in Wien. Zunächst im Feuilleton der Presse, wechselte er 2006 zur Wiener Zeitung, wo er 2010 das neu geschaffene Feuilleton-Ressort mitbegründete. Der studierte Film- und Medienwissenschaftler unterrichtet Journalismus an der FH Wien.

BONDAS Irina

155/2018, 172/2022, 175/2023

Deutschland, 1985

Geboren 1985 in Kyjiw, hat Dolmetschen
und Politikwissenschaft in Leipzig und
Edinburgh studiert und arbeitet als
freiberufliche Konferenzdolmetscherin
und Übersetzerin aus dem Englischen,
Russischen und Ukrainischen sowie
als Kulturvermittlerin und Dozentin
in Berlin. Sie hat zu Translation im
Theater geforscht, ist für verschiedene
internationale Festivals und
Kultureinrichtungen tätig, übersetzt
Publizistik, Dramen, Lyrik und
Kurzprosa.

BRANIŞTE Lavinia

161/2020

Rumänien, 1983

Geboren 1983 in Brăila, im Südosten Rumäniens. Sie arbeitet als Autorin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte zwei Sammlungen mit Kurzgeschichten Cinci minute pe zi (Fünf Minuten am Tag, 2011) und Escapada (Eskapade, 2014), zwei Romane Interior zero (2016), Sonia ridică mâna (2019) und mehrere Kinderbücher. Einige ihrer Kurzgeschichten wurden ins Englische, Französische, Portugiesische, Kroatische und Bulgarische übersetzt. Interior zero wurde mit dem Preis „Nepotul lui Thoreau“ („Thoreau’s Neffe“) als der beste rumänische Roman im Jahr 2016 ausgezeichnet und erschien 2018 in deutscher Übersetzung erstmalig bei mikrotext mit dem Titel Null Komma Irgendwas. 2019 war die Autorin Stipendiatin im Inter-national Writers’ House in Graz und zu Gast im Hessischen Literaturforum.

BREISACH Emil

15/1983, 23-24/1985, 34/1988, 54/1993, 61/1995, 81/2000, 117/2009, 122/2010, 140/2014

Österreich, 1923

BRESEMANN Tom

142/2015, 160/2019

Deutschland, 1978

Geboren 1978 in Berlin; wenn er die Welt sieht, dann nicht als Soldat, sondern als Autor und Veranstalter. Zuletzt erschien der Gedichtband “Arbeiten und Wohnen im Denkmal” (2014). Die abgedruckten Texte sind Teil des Projekts “von jeglichem wort, das durch den mund den menschen vernewet”, welches seit 2017 in verschiedenen Formaten wie Chapbooks, Memes, und auf Vinyl erscheint. #vonjeglichemwort

BUDA Gyrgy

T (Ungarn) 102/2005, 125/2011, 148/2016

Deutschland, Jg. 1945

BUTI Anita

T (Bosnien-Herzegowina) 114/2008

Schweiz, Jg. 1980

Barbara KORUN

185/2026

Jugoslawien, 1963

Geboren 1963 in Ljubljana, ist eine slowenische
Lyrikerin, Schriftstellerin und Essayistin. Studium
der Slowenistik und Komparatistik in Ljubljana.
Für ihren ersten Gedichtband Oštrina miline (Die
Schärfe der Milde) erhielt sie 1991 den Preis der
slowenischen Buchmesse für das beste Lyrik-
debüt, denen weitere Literaturpreise folgten, u. a.
2025 der Cankar-Preis für das beste literarische
Werk für ihren achten Gedichtband vnazaj (im
nach hinein). Sie ist außerdem (Mit-)Initiatorin
verschiedener Literaturformate und Preise, u. a.
„Pesnice o pesnicah“ (Dichterinnen über Dichte-
rinnen), wo monatlich neue slowenische Autorin-
nen vorgestellt werden.

Belević Stefan

164/2020

Deutschland

Geboren 1996 in Frankfurt am Main. Diplomierter Germanist. Studiert derzeit im Master Deutsch als Fremdsprache an der Philipps-Universität Marburg.

Bogdanović Arsenije

164/2020

Serbien

Geboren 1989 in Belgrad. Diplomierter Germanist. Studiert derzeit im Master Südosteuropastudien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Sprache – Kultur – Literatur an der Universität Belgrad. Das Forschungsinteresse gilt v. a. deutsch-serbischen (Kultur-)Beziehungen, Nietzsche und politischer Philosophie.

Boljević Luka

164/2020

Montenegro

Geboren 1994 in Podgorica (Montenegro). Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Montenegro. Seit 2015 ist er Mitglied des Forums junger Schriftsteller, unterstützt vom kulturellen und informativen Zentrum Budo Tomović in Podgorica. Seine Gedichte wurden in den fünf Sammelbänden des Forums und in den Literaturzeitschriften Script, ARS, VESNA und Manuskript 42 veröffentlicht. Er ist Preisträger des 34. Festivals junger Schriftsteller in Zaječar und hat sich damit die Veröffentlichung seiner ersten Gedichtsammlung ermöglicht. Seine Lyrik ist in der engeren Auswahl des Podgorica Art Festivals – Wettbewerb für Lyrik.

BÖNING Marietta

76/1998, 79/1999, 85/2001, 102/2005, 112/2007, 119/2009

Österreich, 1971

CAMPBELL Paul-Henri

130/2012, 138/2014, 145/2016, 185/2026

USA, 1982

Geboren 1982 in Boston (USA), lebt in Wien.
Studierte Katholische Theologie und Gräzistik an
der Goethe-Universität, der Hochschule der Jesui-
ten St. Georgen in Frankfurt am Main sowie an der
National University of Ireland, Maynooth. 2017
erhielt er den Bayerischen Kunstförderpeis, 2018
den Hermann-Hesse-Förderpreis, 2021 besorgte er
die Chamisso-Poetik-Dozentur in Dresden. Zuletzt
erschienen im Heidelberger Verlag Das Wunder-
horn die Gedichtbände nach den narkosen (2017)
und innere organe (2022) – sowie das Sachbuch
Tattoo und Religion. Die bunten Kathedralen des
Selbst (2019).

CASMIR Thorsten

28/1986, 38/1989, 46/1991, 51/1992, 54/1993, 56/1993

Deutschland, 1960

CHOBOT Manfred

92/2002, 146/2016, 163/2020, 185/2026

Österreich, 1947

Geboren 1947 in Wien, lebt in Ottakring, Illmitz
(Burgenland) und Corralejo (Fuerteventura).
Redakteur der Literaturzeitschrift Podium (1992
bis 1999). Mitbegründer des 1. Wiener Lese-
theaters. Bücher zuletzt: Das Hortschie-Tier und
die Lurex-Frau. Hyper-Texte, mit Zeichnungen von
Walter Schmögner (Lex Liszt, 2022); als Hörbuch
mit Sprecher Wolfram Berger und Musik von Peter
Schrammel (Lex Liszt, 2024); Hawai‘i. Mythen
und Götter (Wieser, 2022); In 116 Tagen um die
Welt – Ein Logbuch (Löcker, 2019).

CIMAFIEJEVA Julia

165/2021

Belarus, 1982

Julia Cimafiejeva
Geboren 1982, ist eine belarussische Dichterin, Übersetzerin und Fotografin und lebt in Minsk. Sie studierte Englische Sprache und Literatur an der Linguistischen Universität Minsk. Cimafiejeva ist Autorin von drei Lyrikbänden, ihre Texte erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Magazinen in Belarus und im Ausland. Auf Deutsch erschien 2019 der Band Zirkus in der Übersetzung von Thomas Weiler und Tina Wünschmann. Sie ist Mitbegründerin und Mitherausgeberin des Internetmagazines PrajdziSvet (http://prajdzisvet.org), eines Portals für Literaturübersetzungen. Sie wurde für ihre literarische Arbeit wie auch für ihre Übersetzungen (z. B. Lyrik von Charles Bukowski) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit Ende November 2020 lebt und arbeitet Julia Cimafiejeva gemeinsam mit ihrem Mann Alhierd Bakharevich (Autor und Übersetzer) als Stipendiatin der Kulturvermittlung Steiermark in Graz.

CSEJKA Gerhardt

76/1998, 80/1999, 80/1999, 81/2000, 81/2000, 100/2004, 134/2013

Deutschland, 1945

CUCULIĆ Srećko

162/2020

Kroatien, 1937

Geboren 1937 in Škrljevo bei Rijeka/Kroatien; Studium in Zagreb. Schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Publikationen (Auswahl): Ljeto s tetom Doris (Der Sommer mit Tante Doris, 1988), Plivač (Der Schwimmer, 1995), Fiumanka (Die Fiumanerin, 2007); Ljubav u doba recesije (Liebe im Zeitalter der Rezession, 2017), Mjesec na trgu (Der Mond am Platz, 2019). Lebt und arbeitet in Rijeka.

CURTIUS Mechthild

16/1983, 17/1984, 26/1986, 47/1991, 50/1992, 51/1992, 53/1993, 54/1993, 59/1994 60/1994, 62/1995, 68/1996, 76/1998, 80/1999, 88/2001

Deutschland, 1939

CYM

97/2004

Niederlande, 1973

Cimer-Karaica Sanja

164/2020

Kroatien

Geboren 1983 in Osijek, Kroatien. Arbeitet seit 2007 an der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften in Osijek, seit 2013 als Dozentin. Promovierte 2012 zum Thema Übersetzungsstrategien im Rahmen der kognitiven Linguistik. Veröffentlicht wissenschaftliche Arbeiten zu verschiedenen Themenbereichen der Übersetzungswissenschaft, unter anderem zum Übersetzen von Eigennamen, Dialekten und Lyrik sowie zu Übersetzungsproblemen und kognitiven Aspekten des Übersetzens.

Clementine SKORPIL

180/2024, 185/2026

Österreich

Studium der Sinologie und Geschichte. Schreibt
für die Tageszeitung Die Presse, Lehrbeauftragte
an der FH Wien. Romane, Erzählungen, Kurz-
prosa, Essays. Aufenthaltsstipendien unter
anderem in Bad Vöslau, in Norddeutschland, in
Südtirol und Paliano, diverse Auszeichnungen
für Kurzgeschichten und Auszüge aus Romanen.
Zuletzt: zweiter Preis des Literaturwettbewerbs
Schreiberei mit Schreibstipendium auf der
Turracher Höhe. Jüngster Roman: Wo das Licht
herkommt (Leykam, 2021). Landschreiberin
Marburg/Hessen 2026.

Cordula SIMON

123/2010, 152/2017, 160/2019, 173/2023, 178/2024

Österreich, 1986

Geboren 1986 in Graz. Studierte deutsche und russische Philologie in Graz und Odessa, wo sie von 2011 bis 2015 auch lebte. 2013 Teilnahme an den Tagen der deutschsprachigen Literatur. Cordula Simon war Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin und erhielt für ihr Werk zahlreiche Preise. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen: Wie man schlafen soll (2016), Der Neubauer (2018) und Die Wölfe von Pripyat (2022).
https://www.cordula-simon.at

DABIĆ Mascha

130/2012, 142/2015, 145/2016, 153/2018, 166/2021, 177/2024

Bosnien-Herzegowina, 1981

DECKER Jan

127/2011, 138/2014, 142/2015, 146/2016, 171/2022, 177/2024

Deutschland, 1977

DIMKOVSKA Lidija

94/2003, 118/2009, 163/2020, 179/2024

Nordmazedonien, 1971

Geboren 1971 in Skopje, ist Lyrikerin, Schriftstellerin und Übersetzerin rumänischer Literatur ins Mazedonische. Lebt seit 2001 in Ljubljana. Veröffentlichungen: sechs Lyrikbänden, drei Romane, ein amerikanisches Tagebuch, Kurzgeschichten und vier Anthologien. Ihre Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt, sie hat mehrere mazedonische, sowie internationale Auszeichnungen erhalten, darunter Hubert Burda, den Preis der Europäischen Union für ihren Roman Reserveleben und zuletzt den slowenischen Preis Kelch der Unsterblichkeit. Auf Deutsch erschienen ihre beiden Lyrikbände Anständiges Mädchen (Edition Korrespondenzen, 2012, Nominierung für den Brücke-Berlin-Preis) und Schwarz auf weiß (Parasitenpresse, 2019). Der Roman Non-Oui (2016) war nominiert für den Preis des Schriftstellerverbandes von Nordmazedonien und den internationalen Preis Balkanika.

DOPLER Theresa

163/2020

Österreich, 1990

Geboren 1990 in Oberösterreich, Studium der Sprachkunst an der Angewandten Kunstuniversität Wien und der Theater, -Film und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Ihr erstes Stück Was wir wollen wurde 2017 am Landestheater Innsbruck uraufgeführt, 2019 wird „Das weiße Dorf“ mit dem renommierten Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet, die Inszenierung eröffnet den Stückemarkt 2021, ebenfalls 2019 erhält das Stück Monte Rosa das Peter-Turrini Stipendium. Übersetzung ihrer Stücke ins Englische und Französische, Stipendien, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und dem öffentlichen Rundfunk, u.a. die Hörspielproduktion von Das weiße Dorf durch den RBB. Teilnahme am Lehrgang Forum TEXT und an der Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theater London. Teresa Dopler lebt in Wien.

DUKEN Heike

142/2015, 151/2017, 164/2020

Deutschland, 1966

Geboren 1966 in München, studierte Psychologie und arbeitet als Psychotherapeutin in ihrer Praxis in Nürnberg. Ihr Roman “Wenn das Leben dir eine Schildkröte schenkt” ist 2019 im Verlag Limes erschienen, das Projekt wurde vom Deutschen Literaturfonds gefördert und war auf der Longlist des Blogbusterpreises, ein Auszug wurde 2017 in den Lichtungen abgedruckt. Ihr neuer Roman “Denn Familie sind wir trotzdem” erscheint im März 2021 ebenfalls bei Limes, ein Familienroman, in dem die Autorin Schuld und Täterschaft in ihrer eigenen Familiengeschichte verarbeitet.

Damjanović Pavo

164/2020

Österreich

Geboren 1994 in Wien. Vordiplomstudium im Fachbereit Germanistik und Geschichte abgeschlossen 2016 an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften in Osijek. Danach fünfzehn Monate in Deutschland als Rezeptionist gearbeitet. Diplomstudium im Fachbereit Germanistik (Übersetzer) und Verlagswesen angefangen in 2018. Lebt in Osijek.

Daniela KOCMUT

129/2012, 135/2013, 136/2013, 137/2014, 138/2014, 140/2014, 141/2015, 144/2015, 145/2016, 148/2016, 150/2017, 151/2017, 152/2017, 158/2019, 163/2020, 164/2020, 165/2021, 167/2021, 168/2021, 175/2023, 180/2024, 185/2026

Slowenien, 1980

Geboren 1980 in Maribor, wuchs ab 1991 zwei-
sprachig in Kärnten / Koroška auf. Lebt seit
1999 in Graz als literarische Übersetzerin und
Sprachtrainerin für Slowenisch. Studium der
Germanistik, Slowenistik und Translationswissen-
schaft in Graz und Dublin. Zahlreiche Veröffentli-
chungen literarischer Übersetzungen (Slowenisch-
Deutsch). Schreibt Lyrik und Prosa auf Deutsch
und Slowenisch.

Dejanović Marija

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1992 in Prijedor (Bosnien und Herzegowina). Sie ist in Sisak aufgewachsen und lebt und arbeitet in Zagreb. Sie studiert komparative Literatur und Pädagogie an der Philosophischen Fakultät in Zagreb. Ihre Gedichte, Essays und Literaturkritiken wurden in zahlreichen Literaturzeitschriften (Poezija, Tema, Quorum, Forum, Republika, Zarez, Fantom slobode, Riječi usw.), Publikationen und auf verschiedenen Internetportalen in der Region veröffentlicht. Ihre Gedichte wurden ins Englische, Rumänische, Slovenische, Mazedonische, Griechische und Italiänische übersetzt. Sie hat an verschiedenen internationalen Literaturfestivals in Kroatien, Slovenien, Italien und Griechenland teilgenommen und wurde 2018 für ihre Gedichtsammlung Etika kruha i konja mit dem Goran-Preis und dem Kvirin-Preis für junge Dichter und für ihre Gedichtsammlung Središnji god mit dem Literaturpreis Zdravko Pucak für junge Dichter ausgezeichnet. Mit Sara Renar und Vedrana Peternel nimmt sie an musikalisch-poetisch-szenischen Projekten U privremenom smještaju kod ljudi und Poplava teil. Sie ist Mitglied des Kroatischen Schriftstellerverbandes.

Delać Barbara

164/2020

Montenegro

Geboren 1994 in Kotor (Montenegro). Studium der Kunstwissenschaft mit den Schwerpunkten Kunst der Moderne sowie zeitgenössische Kunst an der Universität Donja Gorica in Podgorica, Montenegro. Sie ist seit 2015 Mitglied des literarischen Kollektivs Forum junger Schriftsteller und veröffentlichte ihre Gedichte und Kurzgeschichten in den fünf Sammelbänden des Forums sowie in diversen Literaturzeitschriften und auf Internetportalen. Sie ist Preisträgerin des 32. Festivals junger Schriftsteller in Zaječar, wo ihre erste Publikation Tomorrowland (2018) erschien. Für dieses Buch erhielt sie 2018 den Branko Radičević Preis in Serbien. Sie ist Stipendienträgerin der Akademie der Künste in Berlin (2019, Literatur).

Dorta Jagić

185/2026

Kroatien, 1974

Geboren 1974 in Sinj (Kroatien), lebt in Zagreb.
Sie studierte Philosophie und Religionswissen-
schaften an der Jesuitischen Philosophischen
Fakultät in Zagreb. Zuletzt erschienen: Mali
rječnik biblijskih žena (Kleines Wörterbuch der
biblischen Frauen; Mala zvona, 2013), Prolazi i
pukotine (Passagen und Risse; Jesenski & Turk,
2015), Veće od kuće (Größer als ein Haus; Hena
Com, 2018) sowie Noć na zemlji (Nacht auf Erden;
Ljevak, 2020). Zahlreiche Auszeichnungen, u. a.
Goranovo proljeće für junge Lyrik, The Balkan
Grand Prize for Poetry und The European Poet of
Freedom Literary Prize der Stadt Gdańsk für ihren
Lyrikband Kauč na trgu (Das Sofa auf dem Platz;
HDP, 2011).

Dragić Bojana

164/2020

Montenegro

Geboren 1998 in Kotor, Montenegro. Im Jahr 2017 beendete sie das Gymnasium in Kotor ab. Sie studiert derzeitig Deutsche Sprache und Literatur an der Philologischen Fakultät in Nikšić.

Dörte Eliass

82/2000, 90/2002, 100/2004, 165/2021, 167/2021, 182/2025

Deutschland, 1965

Geboren 1965 in Hannover; sie ist Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen, Lektorin und Herausgeberin und lebt seit 1985 in Wien. Ausgebildet wurde sie u. a. am Trinity College Dublin und an der Uni Wien. Ihre Übersetzungen sind in zahlreichen Anthologien, Magazinen und anderen Publikationen erschienen, u. a. auch in den Lichtungen. Sie ist spezialisiert auf die Übersetzung von irischer und schottischer Lyrik (Paula Meehan, Brendan Kennelly) sowie auf die Übersetzung kunsttheoretischer Essays und Texte für Museen und Ausstellungen. Zuletzt Vortrag an der Uni Germersheim, Studiengang Übersetzung, über „Das Übersetzen von Naturlyrik“ im SS 2020. Eliass Übersetzungen

EBRAHIMI Nava

163/2020

Iran, 1978

Geboren 1978 in Teheran, zählt zu den aufregendsten neueren Stimmen der deutschsprachigen Literatur. Für ihren ersten Roman Sechzehn Wörter (btb) wurde sie mit dem Österreichischen Buchpreis, Kategorie Debüt, sowie dem Morgenstern-Preis ausgezeichnet. Ebrahimi studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln und arbeitete als Redakteurin bei der Financial Times Deutschland sowie der Kölner Stadtrevue. Sie war Finalistin des Open Mike und Teilnehmerin an der Bayerischen Akademie des Schreibens. Sie lebt mit ihrer Familie in Graz. Zuletzt erschien Das Paradies meines Nachbarn (btb, 2020).

ECKENFELDER Ute

96/2003, 102/2005, 113/2008, 130/2012, 136/2013, 144/2015

Deutschland, 1938

EGGENREICH Otto

1/1979, 6/1981, 7-8/1981, 10/1982, 11/1982, 12/1982, 14/1983, 15/1983, 16/1983, 17/1984, 18/1984, 19/1984, 20/1984, 21/1985, 23-24/1985, 25/1986, 33/1988, 36/1988, 40/1989, 53/1993, 59/1994, 60/1994, 67/1996, 75/1998, 87/2001, 95/2003

Österreich, 1932

EGGER Rudolf

32/1987, 43/1990, 48/1991, 50/1992, 54/1993, 56/1993, 63/1995, 75/1998, 79/1999

Österreich, 1959

EICHBERGER Günter

30/1987, 39/1989, 54/1993, 62/1995, 71/1997, 80/1999, 86/2001, 97/2004, 147/2016, 151/2017, 156/2018, 169/2022

Österreich, 1959

EISENDLE Helmut

8/1981, /1989, /1993, /1995, 70/1997, 77/1999, /1999, 84/2000, /2004, /2009

Österreich

ERB Elke

T (Russland) 108/2006

Deutschland, Jg. 1938

Elisabeth R. HAGER

185/2026

Österreich, 1981

Geboren 1981 in Tirol, ist Schriftstellerin,
Klangkünstlerin und Mitarbeiterin der Abteilung
Radiokunst beim Deutschlandfunk Kultur. Sie
erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen.
Bisherige Romane: Kometen (2012), Fünf Tage im
Mai (2019), Der tanzende Berg (2022). Zusammen
mit Verena Güntner und Julia Wolf gründete sie
das Literaturkollektiv Liquid Center, das im März
2024 den Kollektivroman Wir kommen herausgab.

Erri DE LUCA

171/2022

Italien, 1950

Geboren 1950 in Neapel. Zog mit 19 nach Rom und arbeitete dort als Maurer, LKW-Fahrer und Lagerarbeiter. Im Selbststudium brachte er sich mehrere Sprachen bei, darunter auch Althebräisch, um die Bibel übersetzen zu können. Erst mit 40 begann er zu schreiben und hat seither mehr als 30 Romane, Essays und Übersetzungen veröffentlicht. Er gehört zu den meistgelesenen, auflagenstärksten Autoren Italiens. Seine Bücher wurden in Italien, Frankreich und Israel zu Bestsellern und sind außerdem in Ländern wie Spanien, Portugal, den Niederlanden, USA, Brasilien, Polen und Litauen erschienen. Auszeichnungen: Petrarca-Preis 2010, Prix européen de littérature 2013.

Esad BABAČIĆ

175/2023

Slowenien, 1965

Geboren 1965 in Slowenien, war in
den 1980ern als Sänger und Texter
mit der Punk-Band Via Ofenziva
erfolgreich; heute arbeitet er als Dichter,
Publizist, Journalist und Regisseur,
unter anderem für Fernsehen und
Rundfunk in Slowenien. Seine Gedichte
wurden mehrfach in verschiedene
Sprachen übersetzt. 2014 erschien der
zweisprachige Gedichtband Molitev
metulja / Gebet des Schmetterlings
(übers. von Dominik Srienc) im
hochroth Verlag in Wien.

FEDERMAIR Leopold

74/1998, 82/2000, 86/2001, 112/2007, 115/2008, 121/2010, 129/2012, 135/2013, 136/2013, 139/2014, 147/2016, 148/2016, 149/2017, 150/2017, 156/2018, 166/2021, 176/2023

Österreich, 1957

FEIMER Isabella

P 134/2013, 183/2025

Österreich

Geboren in Niederösterreich, Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, arbeitet als freie Regisseurin und Schriftstellerin in Wien. Sie schreibt Prosa, Essays, Lyrik und Theatertexte und erhielt zahlreiche Stipendien und Preise. Zuletzt erschienen die Gedichtbände Bendita vida (Verlag Klingenberg, 2025) und Versuch einer Verpuppung (Haymon, 2025).

FENZ Werner

29/1987, 51/1992, 56/1993, 59/1994, 69/1997, 70/1997, 71/1997, 72/1997, 73/1998, 74/1998, 76/1998, 77/1999, 78/1999, 80/1999, 81/2000, 82/2000, 83/2000, 84/2000, 85/2001, 86/2001, 87/2001, 88/2001, 89/2002, 90/2002, 91/2002, 92/2002, 93/2003, 94/2003, 95/2003, 96/2003, 97/2004, 98/2004, 99/2004, 100/2004, 101/2005, 102/2005, 103/2005, 104/2005, 105/2006, 106/2006, 107/2006, 108/2006, 109/2007, 110/2007, 111/2007, 112/2007, 113/2008, 114/2008, 115/2008, 116/2008, 117/2009, 118/2009, 118/2009, 119/2009, 120/2009, 121/2010, 122/2010, 123/2010, 124/2010, 125/2011, 127/2011, 128/2011, 129/2012, 130/2012, 131/2012, 132/2012, 133/2013, 134/2013, 135/2013, 136/2013, 137/2014, 138/2014, 139/2014, 140/2014

Österreich, 1944

FERK Janko

52/1992, 53/1993, 57/1994, 62/1995, 65/1996, 70/1997, 75/1998, 78/1999, 87/2001, 137/2014

Österreich, 1958

FLIESSER Julia

155/2018, 163/2020

Österreich, 1991

Geboren 1991 in Deutschlandsberg. Studium der Germanistik in Graz. Schreibt, seit sie einen Stift halten kann. Autorin von Kurzprosa und Lyrik. Mitglied der „Plattform“ und im Jahr 2018 Teilnehmerin an einem Literaturprojekt mit Radka Denemarková. Texte für die Steirischen Berichte und das Jahrbuch 2019 der Lebenshilfe Steiermark.

FLOR Olga

81/2000, 85/2001, 97/2004, 100/2004, 103/2005, 120/2009, 123/2010, 129/2012, 138/2014, 150/2017, 170/2022

Österreich, 1968

FOIX J. V.

161/2020

Spanien, 1893

Geboren 1893 in Sarrià, heute einem Stadtteil von Barcelona. Mitarbeit in der väterlichen Konditorei. Breite Lektüren (Dante, Lord Byron, Goethe, Baudelaire). Freundschaft mit Salvador Dalí, Joan Miró, Paul Éluard, Federico García Lorca sowie mit katalanischen Intellektuellen, Dichtern und Malern. Zusammenarbeit mit Antoni Tàpies für ein gemeinsames Künstlerbuch. Zahlreiche Preise der katalanischen Literatur, Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres (1984), Premio Nacional de Letras Españolas (1984), im selben Jahr vorgeschlagen für den Nobelpreis. 1987 Tod in seiner Wohnung in Sarrià.

FRITSCH Valerie

121/2010, 123/2010, 125/2011, 129/2012, 134/2013, 137/2014, 138/2014, 144/2015, 150/2017, 154/2018

Österreich, 1989

FUCHS Irmi

173/2023

Österreich

Lebt und arbeitet als Autorin, Lektorin und Wissenschaftskommunikatorin in Wien. Studium der TFM in Wien und Berlin sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Diverse Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt: Dramatik-Stipendium der Literar Mechana 2022/23. Publikationen: Wir zerschneiden die Schwerkraft. Erzählungen (Kremayr & Scheriau, 2015), In den kommenden Nächten. Roman (K&S, 2019).

FUDULAKOS Sabina

164/2020

Österreich, 1966

Geboren 1966 in Niederösterreich, ist Mutter und Fachärztin für Neurologie und lebt im Weinviertel. Forum Land Literaturpreis 2014. Zahlreiche Publikationen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Sabina Fudulakos.

FUSSENEGGER Gertrud

30/1987

Österreich, 1912

Wir distanzieren uns ausdrücklich vom Gedankengut dieser Autorin!

Fabian

P 85/2001, P 86/2001, P 103/2005, P 110/2007

Österreich, Jg. 1983

Fiston MWANZA MUJILA

121/2010, 122/2010, 132/2012, 140/2014, 151/2017, 156/2018, 167/2021, 171/2022

DR Kongo, 1981

Geboren 1981 in Lubumbashi/Demokratische Republik Kongo. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. Für seinen Debütroman Tram 83 erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Zuletzt erschienen: Tanz der Teufel (Zsolnay).

Flora STRUBER

185/2026

Österreich,1985

Geboren 1995, Studium der Architektur an der
TU Wien, lebt und arbeitet zwischen Salzburg
und Wien. In Echoes within Altitude: Structures in
Conversation untersucht sie tektonische, stereoto-
mische und infrastrukturelle Architekturen, die in
den vertikalen Dynamiken von Schnee, Wald und
Weide der Alpen verwurzelt sind.

FÓNYAD Gábor

130/2012, 143/2015, 152/2017, 155/2018, 161/2020, 172/2022

Österreich, 1983

Geboren 1983 in Wien. Studium der Germanistik und Finno-Ugristik. Veröffentlichungen von Prosa und Essays in zahlreichen Zeitschriften (u.a. Lichtungen, Literatur und Kritik, Sterz, Schreibkraft, Neue Zürcher Zeitung) und Anthologien (zuletzt Die Teufelin steckt im Detail. Zur Debatte um Gelder und Sprache, Kadmos Verlag, Hinter dem Gesetz. Kafka, Recht und Ordnung, Luftschacht). 2015 erschien der Roman Zuerst der Tee (Wortreich). Preise: Startstipendium 2014. Österreichischer „First Novellist“ beim 24. Internationalen Buchfestival in Budapest (Ungarn; 2017).

GASSER Katja

163/2020

Österreich, 1975

Leitet seit 2008 das Literaturressort im ORF-TV. 2019 Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik.

GAWRISCH Dmitrij

149/2017, 163/2020, 170/2022

Ukraine, 1982

Geboren 1982 in Kiew, studierte in Bern Wirtschaftswissenschaften und lebt heute in Berlin. Neben Prosa und literarischen Reportagen schreibt er Theaterstücke, darunter Brachland, Mal was Afrika und Wird schon werden.

GEISLER Eberhard

161/2020

Deutschland, 1950

Geboren 1950 in Bad Homburg v.d.H. Studium der Romanistik und Germanistik in Frankfurt/Main, Madrid und Hamburg. 1979 Promotion an der Universität Göttingen mit einer Schrift über das Thema des Geldes im Werk von Francisco de Quevedo. 1981-1986

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. 1991 Habilitation in Komparatistik über das literarische Werk von Henri Michaux. 1995 – 2017 Professor für Iberoromanische Literaturen am Romanischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1990 Premi Nacional de la Literatura Catalana in der Sparte Übersetzung. Wohnhaft in Mainz. Autor zahlreicher Texte, zuletzt Literarische Scherflein (Passagen 2019), sowie Aufsätze zur spanischen, katalanischen, hispanoamerikanischen, französischen, portugiesischen und deutschen Literatur, Kritiken in deutschsprachigen Tageszeitungen. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Katalanischen.

GINDLSTRASSER Theresa Luise

160/2019

Österreich, 1969

Kurzbio
Geboren 1989, lebt in Wien, hat Philosophie und Kunstwissenschaft studiert. War an der Akademie der Bildenden Künste Wien in der Klasse für Performative Kunst. Arbeitet als freie Autorin für Falter, Wiener Zeitung, Theater der Zeit, nachtkritik.de und andere. Teilnahme am Lehrgang FORUM Text 2016 – 2018 bei DRAMA FORUM von uniT in Graz. Zuschlag für ein Nah dran!-Stipendium gemeinsam mit dem Hessischen Landestheater Marburg. Uraufführung des Textes „Am Hafen mit Vogel“ (für Menschen ab 7) am HLTM in der Spielzeit 2018/19. In der Spielzeit 2016/17 Teil der Jury des STELLA – Darstellender Kunst Preis für junges Publikum. Seit Ende 2017 im Beirat für darstellende Kunst des BKA.

GOMBAČ Borut

163/2020

Slowenien, 1962

Geboren 1962 in Maribor, ist Lyriker, Dramatiker, Schriftsteller. Ausgebildeter Bibliothekar, in der Universitätsbibliothek Maribor tätig. Er hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht, zahlreiche Radio-Features und sechs Kinderbücher. Seine Theaterstücke wurden mehrmals aufgeführt und ausgezeichnet und seine Lieder auf zwei CDs veröffentlicht. Für seinen jüngsten Lyrikband S konico konice jezika (dt. Mit der Spitze der Zungenspitze) erhielt er 2020 den slowenischen Veronika-Preis für den besten Gedichtband des Jahres.

GOMRINGER Nora

162/2020

Österreich, 1980

Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert und liebt Gedichte. Alle Mündlichkeit kommt bei ihr aus dem Schriftlichen und dem Erlauschten. Sie fördert im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Dies tut sie im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Und mit Hingabe. www.nora-gomringer.de

GORDON Harald

21/1985, 29/1987, 41/1990, 50/1992, 56/1993, 66/1996, 75/1998, 82/2000, 137/2014, 140/2014

Österreich, 1952

GRILL Andrea

99/2004, 126/2011, 143/2015, 144/2015, 146/2016, 177/2024

Österreich, 1975

GRILLPARZER Franz

45/1991

Österreich

Franz Grillparzer war ein als Nationaldichter geltender österreichischer Schriftsteller des Biedermeier, der vor allem für seine Dramen bekannt ist (u. a. „Die Ahnfrau“ 1817, „Sappho“ 1818, „Das goldene Vlies“ 1819). Er wurde am 15. Januar 1791 in Wien geboren und verstarb am 21. Januar 1872 mit 81 Jahren in Wien.

GROSSEGGER Gertrude Maria

99/2004, 118/2009, 120/2009, 129/2012, 136/2013, 143/2015, 145/2016, 151/2017, 155/2018, 167/2021, 179/2024, 180/2024

Österreich, 1957

GSTÄTTNER Egyd

46/1991, 54/1993, 64/1995, 68/1996, 74/1998, 78/1999, 86/2001, 89/2002, 93/2003, 98/2004, 105/2006, 112/2007, 114/2008, 122/2010, 128/2011, 135/2013, 137/2014, 151/2017

Österreich, 1962

GUGIĆ Sandra

131/2012, 133/2013, 143/2015, 160/2019

Österreich, 1976

Geboren 1976 in Wien; Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen (Prosa, Lyrik, Essays) in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. 2016 erhielt sie den Reinhard-Priessnitz-Preis für ihren ersten Roman Astronauten (C. H. Beck 2015). Im Frühjahr 2019 erschien ihr Lyrikdebüt Protokolle der Gegenwart im Verlagshaus Berlin.

George Jana

164/2020

Deutschland

Sie studierte Osteuropäische Geschichte, Politik, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache in Jena und promovierte am dortigen Graduiertenkolleg „Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa. Sie arbeitet momentan an der Nord-Kaukasischen Föderalen Universität in Stawropol, Russland, wo sie sich mit dem Übersetzen von Literatur und Humor beschäftigt.

Gloria NAYLOR

171/2022

USA, 1950

Geboren 1950 in New York, verstorben 2016. Studierte Anglistik und African American Studies. Ihr Debütroman Die Frauen von Brewster Place erschien 1982, weitere Romane und Erzählungen folgten. Ihr vielschichtiges Werk kreist um das Leben Schwarzer, um ihre Kämpfe und Hoffnungen, in einer Welt, in der Weißsein alles bedeutet. Für ihre Werke erhielt sie u. a. den American Book Award und den National Book Award. Sie unterrichtete Literatur und kreatives Schreiben an verschiedenen amerikanischen Universitäten.

Grcić Katja

174/2023

Kroatien, 1978

Geboren 1978. Schriftstellerin, Übersetzerin und Dramaturgin im Bereich Tanz und Theater. Sie schreibt Gedichte, Essays, Prosa und Drama. Darüber hinaus ist sie als Kritikerin, Drehbuchautorin und unabhängige Wissenschaftlerin im Bereich der darstellenden Künste tätig. Bei Meandar Media veröffentlichte sie zwei Gedichtbände – Nosive konstrukcije (2015) und Ljeto / Sommer (zweisprachig; 2017), sowie den hybriden Text Pisma Ziti (2020).
Ihr bisher umfangreichstes Übersetzungsprojekt, Roman Apeirogon (Colum McCann), wurde 2021 bei Fraktura veröffentlicht. www.katjagrcic.com.

Gudrun FRITSCH

174/2023

Österreich

Mag. phil. (Geschichte und Deutsche Philologie), Unterrichtstätigkeit, wissenschaftliche Publikationen zur Grazer Israelitischen Kultusgemeinde. Minna-Kautsky-Lyrikpreis der Stadt Graz, Literaturpreis Schreiberei. kinder der unschärferelation (Gedichte, Leykam), Ich wird fällig (Erzählband, Leykam), Nachtsalz (Roman, Leykam). Beratung und Coaching in freier Praxis. Gudrun Fritsch lebt und arbeitet in Graz. www.gudrunfritsch.at

HAFNER Fabjan

69/1997, 75/1998, 76/1998, 81/2000, 100/2004, 139/2014, 146/2016

Österreich, 1966

HAMMER Ernst

1/1979, 13/1983, 20/1984, 28/1986, 35/1988, 40/1989, 42/1990, 50/1992, 97/2004

Österreich, 1924

HAMMER Joachim Gunter

10/1982, 23-24/1985, 38/1989, 41/1990, 42/1990, 49/1992, 60/1994, 63/1995, 67/1996, 74/1998, 75/1998, 77/1999, 81/2000, 88/2001, 97/2004, 105/2006, 110/2007, 121/2010, 136/2013, 162/2020

Österreich, 1950

Geboren 1950 in Graz; Studium der Naturwissenschaften, derzeit wohnhaft in Edelstauden/Steiermark. Zahlreiche Veröffentlichungen im Rundfunk, in Zeitschriften und Anthologien des In- und Auslandes (u. a. Jahrbuch der Lyrik, Landvermessung, LICHTUNGEN, Podium, Revolverrevue), einige Auszeichnungen. Viele seiner Gedichte wurden in andere Sprachen übersetzt. Bislang sind 24 Gedichtbände erschienen, zuletzt Die Klanglaterne (Verlagshaus Hernals, Wien 2019). Larven und Vögel erscheint im Frühjahr 2020 in der Lyrikreihe der edition keiper.

HAPEYEVA Volha

162/2020

Belarus, 1982

Geboren in Minsk/Belarus, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Ihre Gedichte wurden in mehr als 10 Sprachen übertragen. Volha Hapeyeva ist häufig Gast auf internationalen Festivals (Deutschland, Mazedonien, Kolumbien, Türkei etc). In Zusammenarbeit mit elektronischen Musiker*innen veranstaltet sie audiovisuelle Performances. Sie veröffentlichte bislang zehn Bücher. Zuletzt erschienen der Lyrikband Schwarzer Mohn (2019) und der Roman Camel-Travel (2019). Im Sommer 2020 erscheint ihr Lyrikband Mutantengarten (edition Thanhäuser) auf Deutsch. Volha Hapeyeva ist Mitglied des PEN-Zentrums Belarus und des unabhängigen Schriftstellerverbandes Belarus. 2019/2020 ist sie Grazer Stadtschreiberin.

HARTER Sonja

86/2001, 89/2002, 92/2002, 97/2004, 100/2004, 101/2005, 104/2005, 108/2006, 110/2007, 113/2008, 120/2009, 139/2014, 146/2016, 151/2017, 154/2018, 164/2020, 175/2023

Österreich, 1983

HARTWIG Heinz

50/1992, 75/1998, 79/1999, 97/2004, 97/2004, 125/2010

Österreich, 1944

HELL Cornelius

125/2011, 161/2020

Österreich, 1956

Geboren 1956 in Salzburg, studierte Germanistik und Theologie, lebt seit 1993 als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker in Wien. Zuletzt erschien das Buch Ohne Lesen wäre das Leben ein Irrtum (Sonderzahl Verlag 2019). Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung 2018, Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien 2019.

HENGSTLER Wilhelm

69/1997, 86/2001, 97/2004, 104/2005, 117/2009, 120/2009, 129/2012, 169/2022

Österreich, 1944

HENNEMANN Judith

152/2017, 163/2020

Deutschland, 1975

Geboren 1975 in Papenburg und aufgewachsen im Taunus, wohnt und arbeitet als Industriesoziologin in Frankfurt am Main. Sie schreibt Lyrik und Theaterstücke. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, z. B. in: Jahrbuch der Lyrik, Akzente, OSTRAGEHEGE, Lichtungen, der Literaturbote, all dies hier, Majestät, ist deins: Lyrik im Anthropozän, kookbooks, sowie im Internet (fixpoetry) und Radio (Radio Lora München, Radio Poésia). Das Theaterstück Androguards wurde von Sascha Weipert im Frankfurter Autorentheater (F.A.T.) inszeniert (Uraufführung 2014/ Wiederaufnahme 2015). Ihr Lyrikdebut Bauplan für etwas anderes erschien 2017 im Frankfurter axel dielmann verlag. Im Frühjahr 2019 folgte der zweite Gedichtband mit dem Titel all die goldenen Hunde.

HERGOUTH Alois

2/1980, 12/1982, 23-24/1985, 26/1986, 31/1987, 40/1989, 41/1990, 42/1990, 44/1990, 47/1991, 50/1992, 52/1992, 61/1995, 75/1998, 82/2000, 89/2002, 97/2004

Österreich

HERZIG Anna

156/2018, 163/2020

Österreich, 1987

Geboren 1987 als Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin in Wien. Ihre Begeisterung für Literatur zeigte sich sehr früh. Nach unzählig gelesenen Büchern beschloss sie bereits im Alter von 14 Jahren zu schreiben. Ihr Augenmerk liegt auf den Menschen, der Liebe zu Makel und Abgründen, besonderen Momenten, Satzromantik und Begegnungen, die sich einbrennen. Die Autorin lebt in Salzburg, ihrer Wahlheimat. Publikationen: Tauchgänge Kurzgeschichte (Literaturzeitschrift Büchergilde 3/2020), Herr Rudi Roman (Voland & Quist, 2020), Drei Leben und eine Spinne Kurzgeschichte (Lichtungen 156/2018) Sommernachtsreigen Roman (Voland & Quist, 2018).

HIRSCHL Elias

140/2014, 162/2020

Österreich, 1994

Geboren 1994 in Wien, ist Romanautor, Slam Poet und Musiker. Zuletzt erschienen der Roman Hundert schwarze Nähmaschinen (,Jung und Jung 2017) und die Kurztextsammlung Glückliche Schweine im freien Fall (Lektora 2018). Im Mai 2018 feierte das Stück Die wunderbare Zerstörung des Mannes des Aktionstheater Ensembles mit Texten von u. a. Elias Hirschl in Bregenz und Wien Premiere. 2014 wurde er österreichischer Meister im Poetry-Slam und ist seit mehreren Jahren erfolgreich mit Spoken- Word-Texten auf Bühnen in ganz Europa unterwegs. Im Sommer 2018 war er Stipendiat am Literarischen Colloquium Berlin. Im Frühjahr 2017 und 2019 hielt er Workshops und Lesungen an Universitäten, Kulturforen und Festivals in Taiwan, China, Südkorea und auf den Philippinen. Er ist Sänger und Gitarrist der Band „Sybylle“. Elias Hirschl lebt in Wien.

HLADICZ Mario

138/2014, 144/2015, 147/2016, 156/2018, 163/2020, 167/2021, 172/2022, 177/2024, 183/2025

Österreich, 1984

Geboren 1984, lebt als Buchhändler und Autor in Graz. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in Literaturzeitschriften, Anthologien sowie im Rundfunk. Literaturförderungspreis der Stadt Graz 2014. Publikationen: Gedichte zwischen Uhr und Bett (edition keiper 2017), Die Dauer der Scham. Geschichten (edition keiper 2019)

HOLZAPFEL Patrick

163/2020, 177/2024

Deutschland, 1989

Geboren 1989 in Augsburg, lebt seit 2011 in Österreich. Nach einem Studium der Filmwissenschaften in Wien arbeitet er als Autor, Filmemacher und freier Kurator. Er ist Gründer und Chefredakteur des Blogs „Jugend ohne Film“ und setzt sich dort für „literarische Filmkritik“ ein. Im Jahr 2016 erhielt er das Siegfried-Kracauer-Stipendium vom Verband der deutschen Filmkritik. Seine ersten beiden Kurzfilme „Fragmente einer Trauerarbeit“ und „Brief aus Brennberg“ feierten jeweils Premiere bei der Diagonale in Graz und wurden in der Folge auf verschiedenen Festivals und im TV gezeigt. Als Kurator zeichnet er sich unter anderem für die erste umfassende historische Retrospektive rumänischer Filme im Filmarchiv Austria verantwortlich. Texte von ihm erscheinen in zahlreichen Publikationen in Print und Online. Derzeit arbeitet er an seinem Debütroman Abella und an der Kurzgeschichtensammlung Sea Urgencies.

HOLZER Abelina

169/ 2022

Österreich, 1989

Geboren 1989 und aufgewachsen in Innsbruck. Bachelorstudium der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien und Masterstudium Global Studies an der Karl-Franzens-Universität Graz. In Wien absolvierte sie eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Seit 2013 lebt sie in Graz, arbeitet im Bereich der politischen Bildung und leitet kreative Schreibworkshops. Sie ist Mitglied der multilingualen Autor:innen- Gruppe WORTLABOR sowie Teil des interdisziplinären Kunstprojektes ENTANGLEMENTS (Afro-Asiatisches Institut Graz & Daily Rhythms Collective). Seit 2015 ist sie mit diversen partizipativen Tanzprojekten im Rahmen des Lendwirbels aktiv. Für die Installation BEING von Lisa Reiter verfasste sie Gedichte, 2021 schrieb sie im Rahmen des Projektes „Und dann kam Corona. Frauen schreiben“. Seit 2021 ist sie Teil von s’Kollektiv, ein Verein, der theaterpädagogische und künstlerische Workshops und Trainings anbietet.

HORSTMANN Ulrich

56/1993, 57/1994, 63/1995, 70/1997, 72/1997, 75/1998, 77/1999, 101/2005, 105/2006, 152/2017, 155/2018

Deutschland, 1949

HOWES Geoffrey C.

153/2018, 161/2020

USA

Geboren in Detroit, USA, Professor emeritus an der Bowling Green State University, Ohio. Übersetzungen ins Amerikanische von Texten von Peter Rosei, Lilian Faschinger, Margret Kreidl, Doron Rabinovici u.a. und für Lichtungen von Gabriele Petricek, Udo Kawasser, Mascha Dabić, Dimitré Dinev und Hanno Millesi. Zuletzt erschienen Buchübersetzungen von Gabriele Petricek, Out of the Skies (2019), Jürg Laederach, The Whole of Life (2014) und Robert Musil, Three Women (2014). Seit 2016 Redaktionsmitarbeiter der Zeitschrift No Man’s Land. Zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zur österreichischen Literatur über Robert Musil, Peter Rosei, Joseph Roth, Thomas Berhard, Lilian Faschinger, Michael Scharang, Sabine Gruber u.a.

HUBER Mario

163/2020, 168/2021, 172/2022, 177/2024, 182/2025

Österreich, 1987

Mario Huber kam in Feldbach zur Welt und ist später in der Oststeiermark, in unmittelbarer Nähe zur ungarischen und slowenischen, damals jugoslawischen Grenze aufgewachsen. Veröffentlichungen u.a. in perspektive, morgenstean und Karussell.

Hauck Raija

155/2018, 165/2021

Deutschland, *1962

Geboren 1962 in Wolgast, studierte in St. Petersburg und Brno Slawistik und lebt in Saarbrücken. Nach ihrem Diplom in St. Petersburg promovierte sie an der Universität Greifswald, wo sie von 1992 bis 2019 Lektorin für Tschechisch und Russisch war. Sie leitet und moderiert Übersetzungsworkshops, Lesungen und Kulturaustausch-Projekte im In- und Ausland. Zahlreiche linguistische und übersetzungswissenschaftliche Veröffentlichungen und Übersetzungen von Prosa, Lyrik, Essays, Dramen und wissenschaftlichen Texten. 2019 Stipendiatin der Kulturvermittlung Steiermark.

Hel Proißl

183/2025

Österreich

Lebt in Wien, schreibt Prosa und Lyrik. Redaktionsmitglied von process*in, einer Literaturzeitschrift, die sich mit dem Schreibprozess beschäftigt. They performt Lyrik im Kollektiv drey und studiert Sprachkunst an der Angewandten.

Helmut MOYSICH

156/2018, 169/2022, 174/2023, 177/2024, 178/2024, 182/2025, 183/2025

Deutschland, 1952

Geboren 1952 in Lingen/Ems, lebt in Graz. Promotionsstudium Germanistik, Romanistik, Komparatistik in Heidelberg, Mainz und Aix-en-Provence. Arbeitete als Universitätsdozent in Mainz, Toronto/Kanada, Mailand und von 2000 bis 2019 an der Universität in Cagliari/Sardinien. Zahlreiche literarische Essays und Übersetzungen aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Übersetzte u.a. Henry James, John Ruskin, Emile Zola, Michel Butor, Erri di Luca und zuletzt: Cesare Pavese, Der Strand (La spiaggia), Dieterich‘sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2021; F. Scott Fitzgerald, Der Moment der Schönheit. Aus den Notebooks, DVB Mainz 2022.

Helwig BRUNNER

54/1993, 57/1994, 61/1995, 65/1996, 69/1997, 75/1998, 76/1998, 80/1999, 81/2000, 86/2001, 89/2002, 97/2004, 100/2004, 109/2007, 113/2008, 115/2008, 121/2010, 122/2010, 127/2011, 129/2012, 137/2014, 141/2015, 142/2015, 143/2015, 144/2015, 146/2016, 148/2016, 150/2017, 151/2017, 153/2017, 160/2019, 161/2020, 163/2020, 165/2021, 166/2021, 168/2021, 169/2022,171/2022, 172/2022, 173/2023, 175/2023, 177/2024, 178/2024, 180/2024, 181/2025, 182/2025, 183/2025

Türkei, 1967

Geboren 1967 in Istanbul. Studierte Musik und Biologie in Graz, wo er heute als Autor, Herausgeber der Buchreihe keiper lyrik und Geschäftsführer eines ökologischen Planungsbüros tätig ist. Neuere Bücher: Journal der Bilder und Einbildungen (Droschl, 2017), Vsakdanje vrane (Tägliche Krähen, Gedichte dt./slow./engl., Beletrina, 2017), Weißer Rahmen, weißes Bild (Gedichte dt./slow./ung., Pavelhaus, 2019) und Gummibärchenkampagne. Minutennovellen (Droschl, 2020). http://helwigbrunner.jimdofree.com

Herceg Monika

164/2020

Kroatien

Geboren 1990 in Sisak (Kroatien). 2017 erhielt sie für ihre Gedichtsammlung Početne koordinate den Goran-Preis für die beste unveröffentlichte Handschrift und nachdem das Band 2018 veröffentlicht wurde, erhielt sie auch den Kvirin-Preis für junge Dichter, den Fran Galović Preis für bestes Werk zum Thema Heimat und/oder Identität, den Slavić-Preis für die beste Erstveröffentlichung und den internationalen Preis Mostovi Struge. Für das Werk Lovostaj erhielt sie 2018 den Preis Na vrh jezika für die beste unveröffentlichte Handschrift, wonach die Sammlung 2019 auch veröffentlicht wurde.

Hrnčić Amina

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1995 in Zenica (Bosnien-Herzegowina). Sie ist Studentin des fünften Jahres der Pharmazeutischen Fakultät in Sarajevo und Mitglied des Forschungsteams der Gesellschaft für den Schutz von Rochen und Haien Sharklab ADRIA. Sie ist Preisträgerin des 51. Festivals der Poesie der jungen Autoren in Vrbas (Serbien). Im Rahmen dieses Festivals wird sie im Mai 2020 ihre erste Poesiesammlung veröffentlichen. Ihre Poesie wurde ins Französische übersetzt und bis jetzt wurden ihre Gedichte in vielen Sammelbänden und literarischen Zeitschriften in den Ex-Yu-Staaten veröffentlicht.

HÜLMBAUER Cornelia

151/2017, 163/2020, 172/2022

Österreich, 1982

Geboren 1982 in Niederösterreich, ist Autorin von Lyrik, Kurzprosa und Hörstücken. Sie studierte Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und war Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY. 2018 wurde ihr der Theodor Körner Preis für Literatur verliehen und sie gewann den Publikumspreis beim Poesiefestival Cena Václava Buriana in Olomouc, Tschechien. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschien 2018 MAU OEH D bei Sukultur Berlin.

IDRIZI Arben

126/2011, 161/2020

Kosovo, 1974

Geboren 1974 in Vushtrri (Kosovo). Er arbeitet als Journalist, Dichter und Übersetzer aus dem Italienischen. Von ihm erschienen fünf Gedichtbände, zuletzt Poezie 17-18 (Prishtinë 2019) und das Prosabuch Libri i dhunës (Das Buch der Gewalt, Prishtinë 2019). Auf Deutsch erschien von ihm das Heft 7 Gedichte (Kirchseeon 2014). Ferner wurden seine Gedichte in zahlreichen Zeitschriften gedruckt, u. a in Akzente, Ostragehege und Stadtgelichter.

INGENLATH Christian

161/2020

Deutschland, 1974

Geboren 1974 in Kamp-Lintfort. Veröffentlichungen von Lyrik und Kurzprosa in einigen Zeitschriften (u.a. WORTSCHAU, Eszett) sowie zahlreicher Briefkolumnen auf fixpoetry.com. Publikationen: Ragufeng. Blütenlese aus zwei Jahren pussy-Salon (tauland-verlag, 2012, Hg.), zuletzt erschien das Lyrikheft Señoritas (parasitenpresse, 2015). Er ist Mitveranstalter des Kultursalons „Madame Schoscha“ und lebt in Berlin.

Ivana Četić

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1990 in Karlovac. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Banja Luka, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur an der Philologischen Fakultät in Banja Luka. Promotionsstudium im Bereich Germanistik-Sprachwissenschaft an der Universität Banja Luka. Beiträge im Bereich Translatologie und Kontrastive Linguistik. Lebt in Banja Luka.

Ivaniš Ana

162/2020

Deutschland, 1997

Geboren 1997 in Offenbach am Main/Deutschland, studiert am Institut für Germanistik an der philosophischen Fakultät der Universität Rijeka und ist für das Diplom-Übersetzerstudium inskribiert.

Ivanoŭ Uladzislaŭ

162/2020

Belarus, 1978

Geboren 1978, ist ein weißrussischer Schriftsteller, Politologe, Soziolinguist, Übersetzer und Kulturwissenschaftler. Er lebt in Vilnius (Litauen), wo er an der European Humanities University lehrt. Er übersetzte u. a. Texte von Marguerite Yourcenar und Georges Eekhoud und hat mehrere Erzählbände veröffentlicht. 2020 IHAG-Writer in Exile der Kulturvermittlung Steiermark.

JANACS Christoph

33/1988, 42/1990, 53/1993, 75/1998, 76/1998, 78/1999, 86/2001, 140/2014, 148/2016

Österreich, 1955

JANČAR Drago

13/1983, 52/1992, 55/1993, 69/1997, 84/2000, 129/2012, 145/2016, 150/2017, 163/2020, 175/2023

Slowenien, 1948

Geboren 1948 in Maribor, lebt in
Ljubljana und gilt als einer der
bedeutendsten zeitgenössischen
Autoren Sloweniens; seine Romane,
Essays und Dramen wurden in viele
Sprachen übersetzt. Zahlreiche
Auszeichnungen: u. a. Kresnik-
Preis, Jean-Améry-Preis und 2020
Österreichischer Staatspreis für
Europäische Literatur. Zuletzt
erschienen: Die Nacht, als ich sie sah
(folio Verlag, 2015), Wenn die Liebe
ruht (Zsolnay Verlag, 2019) und Als die
Welt entstand (Zsolnay Verlag, 2023).

Jelena DABIĆ

142/2015, 144/2015, 154/2018, 162/2020, 167/2021, 177/2024, 185/2026

Bosnien-Herzegowina, 1978

Geboren 1978 in Sarajevo, lebt in Wien. Studien
der Germanistik und Russistik in Innsbruck
und Wien. Übersetzerin, Literaturkritikerin und
Sprachlehrerin. Zuletzt erschienen in ihrer Über-
setzung: Rand von Ilija Ðurović (Gedichte; Treći
trg, Belgrad; Drava, Klagenfurt 2023), Gastfreund-
schaften von Goran Korunović (Gedichte; eta Ver-
lag, Berlin 2023) und Yugoslav von Ana Vučković
(Prosa; Drava, Klagenfurt 2023).

Jelena Knežević

146/2016, 164/2020

Serbien, 1977

Geboren 1977 in Novi Sad, Serbien, Literaturwissenschaftlerin und Universitätsdozentin, studierte Allgemeine Literatur und Literaturwissenschaft und promovierte 2013 zu dem Thema „Das Konzept der Schönheit in der deutschen Ballade“ an der Universität Belgrad. Seit 2014 ist sie Dozentin für die deutschsprachige Literatur des 18., 19., und 20. Jahrhunderts an der Universität Montenegro. Sie unterrichtet auch Weltliteratur an der Philologischen Fakultät und an der Fakultät für Montenegrinische Sprache und Literatur in Cetinje. Sie ist Alumna des Tandemlektorenprogramms für Südosteuropa der Robert Bosch Stiftung. Übersetzungen ins Serbische und Montenegrinische: Mauser (2010) von Heiner Müller, Die Universalbibliothek und andere Geschichten (2014) von Kurd Laßwitz, Einer (2017) und Die kommenden Jahre (2019) von Norbert Gstrein. Veröffentlichungen im Bereich Germanistik und Komparatistik.

Jennifer NANSUBUGA MAKUMBI

171/2022

Uganda

Geboren 1967 in Kampala/Uganda. Sie lebt in Manchester und unterrichtet an verschiedenen Universitäten in Großbritannien kreatives Schreiben. Makumbi promovierte an der Universität von Lancaster in Großbritannien. Ihre Kurzgeschichte Let’s Tell This Story Properly wurde 2014 mit dem Commonwealth Short Story Prize ausgezeichnet und 2019 in ihrem Kurzgeschichtenband Manchester Happened veröffentlicht. Sie wurde 2018 mit dem renommierten Windham-Campbell-Award ausgezeichnet und 2020 vom Magazin New African zu einer der hundert einflussreichsten afrikanischen Persönlichkeiten erklärt. Ihr zweiter Roman, Die erste Frau, wurde von Sunday Times, Observer, Daily Mail, BBC Culture und Irish Independent zum Buch des Jahres gekürt und 2021 mit dem Jhalak-Preis für Werke von PoC-Autor*innen in Großbritannien ausgezeichnet.

Johannes WALLY

79/1999, 115/2008, 134/2013, 139/2014, 171/2022, 179/2024

Österreich, 1978

Jopa Jotakin

183/2025

Österreich

jopa jotakin – lyrik, experiment, performance. Wien. Bestandteil des Kulturvereins Einbaumöbel und der Grillhendl Rotation
Crew sowie Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (übt dort aktuell die Geschäftsführung aus). jotakin betreibt mit der Künstlerin Andrea Knabl die edition tagediebin – kleinverlag für bild und text zur förderung
experimentell devianter ästhetiken. Mit Apollonia T. Bitzan, Lydia Haider und Mercedes Kornberger veranstaltet jotakin die
monatliche Lesereihe Blumenmontag im Café Stadtbahn. Zuletzt: im darknet sind alle katzen miau. Gedichte (edition zzoo, 2021), als Herausgeber:in (gemeinsam mit Andrea Knabl): Nestbeschmutzer*in #4 – streichfähig (edition tagediebin, 2025).

Jurčević Mateja

164/2020

Kroatien

Geboren 1995 in Vinkovci (Kroatien). Sie ist als Dichterin und Literaturkritikerin tätig. Sie studiert komparative Literatur und Bibliothekswesen an der Philosophischen Fakultät in Zagreb. Sie hat bislang zwei Gedichtbände veröffentlicht: Bijela vrata (2017) und Žene iz Altamire (2019). 2016 wurde sie mit dem Goran-Preis für junge Dichter augezeichnet.

KAISER Gloria

7-8/1981, 33/1988, 44/1990, 50/1992, 70/1997, 97/2004

Österreich, 1950

KANDLBAUER Willi

4/1980, 14/1983, 22/1985, 37/1989, 40/1989, 75/1998, 80/1999

Österreich, 1920

KARAHASAN Dževad

75/1998, 77/1999, 83/2000, 92/2002, 102/2005, 121/2010, 130/2012, 134/2013, 137/2014, 143/2015, 150/2017, 152/2017, 171/2022

Bosnien und Herzegowina, 1953

Geboren 1953 in Duvno/Jugoslawien. Erzähler, Dramatiker und Essayist. Die Belagerung Sarajevos war Thema seines in zehn Sprachen übersetzten Tagebuchs der Aussiedlung (1993) und seiner beiden Romane Schahrijârs Ring (1997) und Sara und Serafina (2000). Für den Essayband Das Buch der Gärten wurde er 2004 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Karahasan lebt in Graz und Sarajevo.

KAWASSER Udo

95/2003, 103/2005, 104/2005, 113/2008, 116/2008, 117/2009, 118/2009, 123/2010, 127/2011, 131/2012, 138/2014, 140/2015, 141/2015, 142/2015, 143/2015, 149/2017, 153/2018, 179/2024, 182/2025

Österreich, 1965

KEGELE Nadine

113/2008, 161/2020, 162/2021, 163/2020, 64/2020, 165/2020, 166/2021, 167/2021, 168/2021

Österreich, 1980

Nadine Kegele, geb. 1980 in Bludenz/Vorarlberg, lebt seit 1998 in Wien. Hauptschule, Poly, Büro-Lehre, Arbeiten als Nacht- und Chef-Sekretärin sowie Mediaeinkäuferin. Zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft & Gender Studies. Schriftstellerin im Hauptberuf und Kursleiterin für DaZ sowie Erstschrifterwerb für Neo-Wiener_innen im sinnstiftenden Aufstockungsberuf. Schreibt Prosa, Theater und Lieder. Klebt und näht. Zuletzt: Und essen werden wir die Katze, Kremayr & Scheriau 2018. Bin noch in Tanger und darf nicht reisen. Thérèse, Regie: Brigitte Walk, walktanztheater, Montforthaus Feldkirch, UA: 5.10.2019. www.nadinekegele.net

KLAUBER Erwin

6/1981, 15/1983, 19/1984, 38/1989, 40/1989, 75/1998

Österreich, 1927

KLEMM Gertraud

126/2011, 162/2020

Österreich, 1971

Geboren 1971 in Wien; nach ihrem Biologistudium hat sie bis 2005 als hygienische Gutachterin gearbeitet. Seit 2006 ist sie Autorin und Schreibpädagogin. Viele ihrer Texte wurden mit Auszeichnungen gewürdigt (u. a. Publikumspreis Bachmannpreis 2014, Longlist des deutschen Buchpreises 2015). Romane: Aberland (2015), Muttergehäuse (2016), Erbsenzählen (2017), und aktuell Hippocampus (Kremayr & Scheriau). Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Niederösterreich.

KOCH Alexandra

163/2020

Österreich

Alexandra Koch studierte Szenisches Schreiben an der UdK Berlin sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie schreibt vor allem dramatische Texte, die im Dschungel Wien, im Phönix Theater Linz und im Fluc aufgeführt wurden. Szenische Lesungen gab es auf Dramatikerinnen-Festivals in Berlin, Graz und Leipzig. Für ihre Texte war sie u.a. für den Retzhofer Dramapreis nominiert, bekam das Dramatikerinnenstipendium der Stadt Wien sowie mehrmals das Mira-Lobe-Stipendium. 2. Platz des Emil- Breisach- Literaturpreises der Akademie Graz.

KOLMANČIČ Petra

129/2012, 165/2021, 175/2023

Slowenien, 1974

Geboren 1974 in Ptuj, lebt in Maribor. Studium der Kultursoziologie und Philosophie in Ljubljana. Dichterin und Kulturschaffende, Mitglied des slowenischen Schriftstellerverbandes. Sie veröffentlichte bisher sechs Gedichtbände und Gedichte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für den Gedichtband P(l)ast za p(l)astjo / Falle(Schicht) um Falle(Schicht), (Maribor, Založba Pivec 2014) erhielt sie den Veronika-Preis für das beste slowenische Lyrikwerk des Jahres. Für den Gedichtband Tretja oseba dvojine / Dritte Zahl Dual (Maribor, Založba Pivec 2017) erhielt sie den Glazer-Preis für bedeutende Leistungen auf dem Gebiet der Literatur.

KOS Bianca

162/2020, 168/2021

Österreich, 1959

Geboren in Graz; Studium der Geschichte/Kunstgeschichte, Dr. phil., Roman- und Sachbuchautorin, Preisträgerin zahlreicher Literaturpreise, derzeit als OeAD-Lektorin in Rijeka tätig. Publikationen (Auswahl): Ein Traum – das Biedermeier (Klagenfurt 2009); Das Mundstück (Otto Müller Verlag, Salzburg 2019).

KOSTAJNŠEK Maximilian

11/1982, 17/1984, 27/1986, 31/1987, 33/1988, 40/1989, 44/1990, 48/1991, 50/1992, 59/1994, 72/1997, 75/1998

Österreich, 1938

KOTH AFZELIUS Regine

160/2019, 167/2021, 182/2025

Österreich, 1962

1962 geboren in Wien, lebt im Weinviertel. Studierte Architekturen an der Arkitektskolen Aarhus | Dänemark und an der Universität für angewandte Kunst Wien. 1997 Architekturdiplom. Seit 2008 Leben auf dem Land. Webdesignerin. Bildende Künstlerin. Autorin.

Publikationen: Der Kunstliebhaber (Roman, Edition Rösner, November 2019), Die letzte Partie (Roman, Verlag Müry Salzmann, 2016). Weiters laufend Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. Sterz, DUM, Die Rampe, Lichtungen.
www.rka.at

KOVIČ Kajetan

24/1985, 31/1987, 44/1990, 52/1992, 52/1992, 69/1997, 75/1998

Slowenien, 1931

KRAUS Evelyn

BK 128/2012, BK 129/2012, BK 130/2012, BK 131/2012, BK 132/2012, BK 133/2013, BK 134/2013, BK 135/2013, BK 136/2013, BK 137/2014, BK 138/2014

Österreich, Jg. 1972

KRENN Fritz

15/1983, 55/1993, 60/1994, 84/2000, 97/2004

Österreich, 1958

Karin Hochegger

185/2026

Österreich, 1965

Geboren 1965 in Wien, lebt und arbeitet seit
dreißig Jahren im Salzkammergut, am Fuße des
Grimmings, als Naturschutzexpertin und Autorin.
In ihren letzten Büchern, Bäume lesen lernen und
Die Gaben des Wassers verschränkt sie persönliche
Naturerfahrung mit ökologischen Inhalten.
Den sichtbaren Spuren von Übernutzung und
Naturzerstörung im Alpenraum stellt sie die
genaue Betrachtung von Naturerscheinungen
gegenüber.

Karl Wimmler

183/2025

Österreich, 1957

Geboren 1953, aufgewachsen in Liezen, Obersteiermark. Studium der Geschichte und Germanistik, lebt als freier Autor und
Mitarbeiter von CLIO, Verein für Geschichtsund Bildungsarbeit, in Graz. Publikationen in Literatur und Kritik, Zwischenwelt u. a.; zuletzt: Nach Odessa. Die formierte Gesellschaft reloaded (CLIO, 2024).

Katharina Wolf-Grießhaber

134/2013, 143/2015, 150/2017

Deutschland

Katharina Wolf-Grießhaber, geboren 1955 in Stuttgart, studierte Slawistik und osteuropäischen Geschichte in Heidelberg und Bochum. Sie erlangte ihren Magistertitel mit einer Arbeit über Ivo Andrić und promovierte mit einer Dissertation über Danilo Kiš. Katharina Wolf-Grießhaber lebt und arbeitet als Literaturübersetzerin in Münster. Neben Publikationen über Ivo Andrić, Bora Ćosić und Vladimir Nabokov veröffentlichte sie zahlreiche Übersetzungen aus dem Bosnischen, Kroatischen und Serbischen ins Deutsche, darunter Werke von Bogdan Bogdanović, Ivan Čolović, Bora Ćosić, Predrag Čudić, Slavenka Drakulić, Dževad Karahasan, Danilo Kiš und Emir Suljagić. Im Jahr 2008 erhielt sie den ALBATROS-Preis der Günter Grass Stiftung.

Katrin Bucher Trantow

164/2020 (Kunstteil)

Schweiz

Geboren 1971 in St. Gallen/CH. Seit 2003 Kuratorin, seit 2012 auch Stv. Direktorin am Kunsthaus Graz (AT). Ihr kuratorischer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Ansätzen und Schnittstellen zwischen Kulturgeschichte, Kunstgeschichte und Bildender Kunst. So etwa in den Projekten Connected. Peter Kogler with…Fernand Léger with Friedrich Kiesler with Hedy Lamarr (2019); Glaube Liebe Hoffnung (2018); Landschaft in Bewegung (2015) oder Die Vermessung der Welt (2011). Sie kuratierte außerdem Ausstellungen zum Thema Transformation und Metamorphose: Berlinde de Bruyckere, Leibhaftig oder die Gruppenausstellungen Alina Szapozcnikow, Kateřina Vincourová und Camille Henrot (2016); Cittadellarte, Teilen und Verändern; Einzelausstellungen mit KünstlerInnen wie Constantin Luser (2016); Katharina Grosse (2014); Michael Kienzer (2012); Drago Persic war Teil der Gruppenausstellung Erzählungen:-35/65+ (Co-kuratiert mit Katia Huemer 2006). Beiträge in Publikationen wie Camera Austria International und Domus, Parnass.

Kemal Kulaksiz

183/2025

Österreich, 1993

Geboren 1993 in Wien, studierte klassische Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Seine Texte wurden in
Literaturzeitschriften veröffentlicht und in den Sammelband Held:innenplätze (Achse Verlag, 2022) aufgenommen. 2025 erschien
sein Debütroman Der Deutschländer im Drava Verlag.

Kovač Biljana

164/2020

Serbien

Geboren 1992 in Subotica. Assistentin an der Philosophischen Fakultät der Universität Novi Sad, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur. Doktoratsstudium im Bereich Sprache und Literatur (Modul Sprache) an der Philosophischen Fakultät in Novi Sad. Beiträge im Bereich der Translatologie und Theaterpädagogik. Lebt in Novi Sad.

KÁBRTOVÁ Lidmila

165/2021

Tschechien, 1971

Geboren 1971 in Náchod, studierte Journalistik an der Karlsuniversität in Prag und Marketingkommunikation an der Tomáš-Baťa-Universität in Zlín. Arbeit als Journalistin und im PR-Bereich. Erste Veröffentlichungen im Web als 50-Word Stories auf pribehynapadesatslov.cz. Auch ihr Debut ist eine experimentelle Prosa aus Geschichten mit 50 Wörtern – Koho vypijou lišky (2013, Ü: Wen die Füchse austrinken). Ihr zweites Buch, Místa ve tmě (2018, Ü: Orte in der Dunkelheit) wurde 2019 mit dem Hauptpreis der Stiftung Český literární fond ausgezeichnet. Autorin von Hörspielen für den Sender ČRo 3 Vltava, das Skript für das Kinderhörspiel Grauer gehörte 2020 zu den drei besten im Wettbewerb des Tschechischen Rundfunks. Lebt mit ihrer Familie in einem Dorf bei Nymburk.

KÖCK Thomas

150/2017, 160/2019, 168/2021, 173/2023

Österreich, 1986

Geboren 1986 in Oberösterreich; arbeitet als Autor und Theatermacher. Studierte Philosophie in Wien und an der FU Berlin sowie Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Mit einem Dokumentarfilmprojekt über den libanesischen Bürgerkrieg eingeladen zu Berlinale TALENTS sowie nominiert für den Filmförderpreis der Bosch Stiftung. Konzipierte Lese- und Veranstaltungsreihen in Wien, Berlin und Mannheim. War Hausautor am Nationaltheater Mannheim und erhielt u. a. den Else-Lasker-Schüler-Preis, den Dramatikpreis der österreichischen Theaterallianz oder zuletzt den Kleist-Förderpreis. 2021 Hörspielpreis der Kriegsblinden.

LACINA Julia

165/2021, 169/2022

Deutschland, 1983

Geboren 1983 und aufgewachsen in Berlin, spielte vier Jahre freies Theater in Berlin Pankow (1. Preis – Deutschlandbilder, Jugend-Kunst-Preis Wettbewerb 1999 der Körber-Stiftung Leipzig). Studium der Religionswissenschaft, Philosophie und Romanistik in Potsdam sowie Fotografie und Kunstgeschichte in Graz. Sie arbeitet als Künstlerin, multidisziplinär in den Bereichen Fotografie, Literatur, Film und Klangforschung. Sie ist Mitglied des Künstlerinnenduo BLAUESZIMMER und der multilingualen Autor:innen Gruppe WORTLABOR sowie Mitgründerin des GRAZER LESESPAZIERGANG (seit 2017), schreibt Lyrik und Kurzprosa und lebt und arbeitet in Graz und Berlin.

LANDL Bettina

150/2017, 155/2018, 162/2020

Österreich, 1985

Geboren 1985 in Graz; Studium der Kunstgeschichte und Philosophie. Veröffentlichungen in Zeitschriften (u. a.: ApresPerf, artmagazine, Blok, EIKON, gat, Lichtungen, perspektive), Anthologien (zuletzt: „der topologische rand“ [Auszug], in: wo warn wir? ach ja: Junge österreichische Gegenwartslyrik, Prosser/Szalay [Hg.], Limbus Verlag 2019) und im Rundfunk. Transdisziplinäre Arbeit, phänomenologische Forschung mit Konzentration auf Projekte, die sich mit Raum, Körper und Text befassen. Stipendien und Preise: Atelier-Auslandsstipendium des Landes Steiermark, Zagreb (HR), April–Mai 2019; Künstlersymposium ORTung 2019, Hintersee (AT); Literaturförderungspreis der Stadt Graz 2019; Wiener Werkstattpreis 2018; zwischen/miete-Lyrikpreis 2018.

LANGER Benjamin

144/2015, 163/2020

Deutschland, *1976

Geboren 1976, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Bamberg und Budapest und promovierte an der Freien Universität Berlin über Mazedonienimaginationen in der deutschsprachigen Literatur. Heute ist er in der Abteilung Internationales der Freien Universität Berlin tätig und übersetzt nebenberuflich aus dem Mazedonischen u.a. Vlada Urošević, Goce Smilevski und Petre M. Andreevski. 2017 wurde er für seine Übersetzungen mit der Blaže-Koneski-Medaille der Mazedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste ausgezeichnet.

LANTOS Titus

20/1984, 28/1986, 37/1989, 40/1989, 75/1998

Österreich, 1937

LAUBE Stefan

174/2023

Österreich, 1980

Geboren 1980, Soziologe. Studium an der Universität Graz, Promotion an der Universität Konstanz. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Johannes-Kepler-Universität Linz. Forschungsschwerpunkte: Digitalisierung und Gesellschaft, Interaktions-, Körper- und Emotionssoziologie, Methodologie und Methoden Qualitativer Sozialforschung, Soziologische Theorie, u.a. zum Werk Erving Goffmans.

LECHNER Reinhard

112/2007, 122/2010, 129/2012, 131/2012, 132/2012, 137/2014, 145/2016, 146/2016, 151/2017, 166/2021, 168/2021

Österreich, 1986

LEIDENFROST Lucia

165/2021

Österreich, 1990

Wurde 1990 in Frankenmarkt (Oberösterreich) geboren. Sie studierte Germanistik, Skandinavistik und Germanistische Linguistik an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Seit 2014 lebt sie in Mannheim und ist Co-Gründerin des Kollektivs für Junge Literatur Mannheim. Ihre Erzählungen sind in österreichischen und deutschen Literaturzeit-schriften erschienen. Sie erhielt u.a. das Start-Stipendium des Bundeskanzleramts Österreich und das Arbeitsstipendium des Förderkreises für SchriftstellerInnen in Baden-Württemberg. Ihr Prosadebüt „Mir ist die Zunge so schwer“ ist im Frühjahr 2017 erschienen.

LENDL Hubert

3/80, 17/1984, 18/1984, 26/86, 40/1989, 52/1992

Österreich, 1912

LIPSKA Ewa

39/1989, 46/1991, 55/1993, 75/1998, 100/2004

Polen, 1945

LOIDOLT Gabriel

41/1990, 43/1990, 46/1991, 50/1992, 139/2014, 150/2017

Österreich, 1953

Laura Vazquez

183/2025

Frankreich, 1986

Geboren 1986 in Perpignan. Lebt heute in Marseille, wo sie vor allem am Centre international de poésie Marseille Lyrik-Meisterklassen und Schreibwerkstätten abhält, ebenso wie an der École supérieure d’art d’Aix-en-Provence und der École supérieure d’arts et média de Caen. Als vielprämierte Lyrikerin, Prosa- und Theaterautorin erhielt sie 2023 den renommierten
Prix Goncourt de la poésie für ihren Band Le livre du large et du long (Éditions du soussol/ Éditions du Seuil, 2023). Neben ca. zehn Buchveröffentlichungen zahllose Abdrucke in (internationalen) Zeitschriften. 2022/23 war sie Stipendiatin der Villa Médicis (Académie de France à Rome). Die hier übersetzten Gedichte entstammen den Bänden Le livre du large et du long (s. o.) und Graine Lumière Cuire (sun/sun éditions 2024).

Leo TUOR

185/2026

Schweiz

Verbrachte die Kindheit in Disentis und Rabius,
studierte in Zürich, Freiburg, Berlin; arbeitete
neunzehn Sommer im Hochgebirge als Hirt und
war neben der Schriftstellerei in Chur als Doku-
mentalist bei RTR tätig sowie beim nationalen
Wörterbuch DRG. www.tuors.ch

Ljubenović Jelena

164/2020

Serbien

Geboren 1995 in Aleksinac (Serbien). Sie schreibt Lyrik, Prosa, Aphorismen und nimmt an philosophisch-poetischen Performances teil. Im Jahr 2018 hat sie ihre Gedichtsammlung Hod veröffentlicht und arbeitet zurzeit an ihrer zweiten Sammlung Ljuljaška. Sie ist Mitglied des Literaturklubs Mala ptica. Einige ihrer Gedichte wurden übersetzt und in der Türkei, in Ägypten und im Iran, hauptsächlich in Zeitschriften für zeitgenössische Kunst und Kultur, veröffentlicht. Sie studiert Orthodoxe Theologie und Persisch und lebt in Belgrad.

Luca KIESER

154/2018, 161/2020, 165/2021, 169/2022, 175/2023, 179/2024

Deutschland, 1992

Geboren 1992 in Tübingen, hat in
Leipzig Philosophie und in Wien am
Institut für Sprachkunst studiert. Seit
2017 unterrichtet er an der Wiener
Projektschule PROSA für geflüchtete
Jugendliche Mathematik. 2018 erhielt
er von der Kunststiftung Baden-
Württemberg ein Jahresstipendium.
Im November 2019 wurde er mit
dem Wortmeldungen-Förderpreis
ausgezeichnet. 2020 war er Literatur-
stipendiat der Stiftung Künstlerdorf
Schöppingen. 2023 erschien Weil da
war etwas im Wasser bei Picus und
landete umgehend auf der Longlist für
den Deutschen Buchpreis.

LÜBBE Hermann

58/1994, 62/1995, 64/1995, 67/1996, 68/1996, 71/1997, 80/1999, 82/2000, 84/2000

Deutschland, 1926

MANDER Matthias

27/1986, 27/1986, 28/1986, 37/1989, 40/1989, 54/1993, 72/1997, 73/1998, 97/2004, 129/2012

Österreich, 1933

MANDIĆ Davor

162/2020

Kroatien, 1976

Geboren 1976 in Pula/Kroatien; Studium in Rijeka, arbeitet als Kulturjournalist bei der Tageszeitung Novi list in Rijeka, schreibt Gedichte und Kurzgeschichten. Publikationen: Mostovi (Bridges, 2009), Valjalo bi me zamisliti sretnim (One Should Imagine Me Happy 2014), Đavolja simfonija (The Devil’s Symphony, preferably Once Upon a War 2016), leitet literarische Workshops in Rijeka.

MARCHAL Cay

106/2006, 114/2008, 127/2011, 133/2013

Deutschland, 1974

MARCHIG Laura

162/2020

Kroatien, 1962

Geboren 1962 in Rijeka/Kroatien; Studium der Philosophie und Literatur in Florenz. Arbeitet als Journalistin, Kulturredakteurin, Performance-Künstlerin und Übersetzerin. Sie schreibt im fiumanischen Dialekt, eine Variante des venezianischen Dialekts, der in Rijeka/Fiume gesprochen wird. Zahlreiche Gedichtreihen und Theaterstücke. Publikationen (Auswahl): Dall´oro allo zolfo (Von Gold zu Schwefel, 1998), T (t) erra, (Lilith, Sinnlichkeit und Farben, 2010), Blog: www.rijekadanas.com/fifi-riri-el-vecio-xe-vecio/.

MARTI Kurt

25/1986, 28/1986, 45/1991, 53/1993, 75/1998

Schweiz, 1921

MARÍ Manel

161/2020

Spanien, 1975

Geboren 1975 in Eivissa (spanisch: Ibiza). Er studierte Soziologie in València und arbeitete als Journalist und Drehbuchautor fürs Fernsehen. Er gründete die Gruppe Poesia per la Revolta, die poetische Aktionen durchführen sollte. Er erhielt den Premi Ciutat de Palma – Joan Alcover sowie 2016 den Premi Alfons el Magnànim für Poesie. Er starb 2018 in València. Verschiedene schmale Gedichtbände.

MAYRÖCKER Friederike

100/2004, 185/2026

Österreich, 1924-2021

1924–2021; zählt zu den bedeutendsten Dichterin-
nen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Sie legte
zahlreiche Lyrik- und Prosabände, Kinderbücher
und in Kooperation mit bildenden Künstlerinnen
und Künstlern realisierte Text-Bild-Bände vor.
Mit ihren Arbeiten für den Rundfunk reformierte
sie das Hörspiel; ihre zwischen Wirklichkeit und
Fiktion oszillierende Prosa prägte das Genre der
Autofiktion. Ihr Werk wurde mit einer Serie nam-
hafter Preise ausgezeichnet und in viele Sprachen
übersetzt.

MISCH David

164/2020

Österreich, 1985

Geboren 1985 in Wien, lebt mit seiner Frau Claudia und seinen Kindern Jana und Simon in der Steiermark und ist dort in der Forschung tätig. Bisher erschienen sind: „Randonnée“, 2016 (egoth), „Intensität“, 2018 (egoth), (Roman „Schatten über den Brettern“ derzeit in Prüfung), www.davidmisch.at

MIXNER Manfred

51/1991, 75/1998, 89/2002, 89/2002, 98/2004, 100/2004, 103/2005, 111/2007,117/2009, 127/2011, 150/2017

Österreich, 1947

MLLER Lothar

E 130/2012, E 134/2013, E 150/2017, E 153/2018

Deutschland, Jg. 1954

MLLER-FUNK Wolfgang

L 133/2013, E 134/2013, E 137/2014, E 144/2015, L 146/2016, E 148/2016, E 150/2017, E 155/2018

sterreich, Jg. 1952

MOSER Barbara

160/2019

Österreich, 1987

Geboren 1987 in Tirol, lebt in Wien. Studierte an der Universität Wien Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. Parallel und im Anschluss daran arbeitete sie zunächst im Verlagswesen, dann als Buchhändlerin, als Journalistin, korrigierte und lektorierte Texte und Untertitel. Zahlreiche Veröffentlichungen auch als freie Journalistin (Falter, Wiener Zeitung, Österreich Werbung). Aktuell unterrichtet sie Deutsch als Fremdsprache und schreibt an ihrem Prosadebüt.

MURAUER Bernhard

29/1987, 35/1988, 46/1991, 50/1992, 54/1993, 72/1997, 75/1998

Österreich, 1970

Markus JAROSCHKA

4/1980, 7/8 1981, 10/1982, 11/1982 12/1982, 14/1983 15/1983, 16/1983, 17/1983, 18/1984, 19/1984, 20/1984, 25/1986, 31/1987, 35/1988, 40/1989, 51/1991, 52/1992, 75/1998, 97/2004, 117/2009, 134/2013, 137/2014, 138/2014, 150/2017, 171/2022, 174/2023

Österreich, 1942

Geboren 1942 in Graz. Gelernter Bäcker und Koch, Studium der Philosophie, Mathematik, Physik. Tätigkeiten an der Universität Graz und in der Erwachsenenbildung, Mitarbeit an Projekten der Kulturhauptstadt Graz 2003. Schreibt Lyrik und Prosa, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (Lichtungen, manuskripte etc.) Sterz sowie u. a. in Deutschland, Italien, Slowenien, Kroatien, Polen, Bosnien, England. Von 1990 bis 2019 hauptverantwortlich für die Lichtungen. Mehrere Buchveröffentlichungen, u. a. Europa Erlesen Graz mit Gerhard Dienes und Poetik der Grenze – Über die Grenzen sprechen – Literarische Brücken für Europa mit Dževad Karahasan. Zuletzt: atlantis ist weit, hrsg. von Christian Teissl (Wieser, 2022). Mehrere Preise und Ehrungen, u. a. 2004 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.

Marlene GÖLZ

P 157/2019, 176/2023, 185/2026

Österreich

Geboren 1978 in Linz. Studierte in Wien und Ber-
lin, am allerliebsten Kunstgeschichte. Veröffentli-
chungen seit 2016: Himmelfahrt (Septime, 2025).
Preise und Stipendien (Auswahl): Marianne.von.
Willemer-Frauen.Literatur.Preis der Stadt Linz
(2017), Literaturpreis der Akademie Graz (2018),
Aufenthaltsstipendium Kunstsammlung OÖ in
Gmunden (2018), Start-Stipendium für Literatur
BMUKK (2018/19), Arbeitsstipendium Land OÖ
(2020), Stadtschreib-Stipendium Eferding (2022),
Aufenthaltsstipendium Kunstsammlung OÖ im
Salzamt Linz (2024 und 2025).

Martin OHRT

29/1987, 31/1987, 39/1989, 75/1998, 77/1999, 185/2026

Österreich, 1962

Geboren 1962 in Graz. Studium am Institut für
Literatur Johannes R. Becher, Leipzig. 1992 Grün-
dung der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz, seither
dessen Leiter. Lebt als freier Autor und Leiter von
Schreibwerkstätten in Graz. Diverse Stipendien,
u. a. Dramatikerstipendium und Mira-Lobe-
Stipendium des Bundes, Literaturstipendium des
Landes Steiermark und der Stadt Graz. Gedicht-
band Ein Tag nimmt Land in mir (Werkgruppe
Lyrik, 1986). Uraufführungen: Überall Ausland
(2004) und Kohlbein und Schatz (2017), Theater
im Keller, Graz; Cous-Cous gibt nicht auf (2017),
TZ Deutschlandsberg. Mehrere Theaterstücke im
Kaiser Verlag. Veröffentlichungen in Literatur-
zeitschriften und Anthologien.

Martin PEICHL

162/2020, 167/2021, 177/2024, 178/2024

Österreich, 1983

Geboren 1983 im Waldviertel, lebt und schreibt in Wien. Zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. Hans-Weigel-Stipendium, Wiener Literaturstipendium, Limburg-Preis 2019.
Sein Debütroman Wie man Dinge repariert (Edition Atelier 2019) war im Finale des Alpha-Literaturpreises, auf der Shortlist von „Das Debüt 2019 – Bloggerpreis für Literatur“ und wurde mit der Buchprämie des Bundeskanzleramtes ausgezeichnet.
Organisiert eine On-Off-Lesereihe im Café Dezentral (Wien) und co-moderiert die Veranstaltung „Mondmeer und Marguérite“ (gemeinsam mit Raoul Eisele).
Sein aktuelles Buchprojekt mit dem Arbeitstitel In einer komplizierten Beziehung mit Österreich wird im Herbst 2020 bei Kremayr & Scheriau erscheinen.

Matjaž Grilj (GAD Max)

78/1999, 90/2002, 97/2004, 102/2005, 106/2006, 109/2007, 114/2008, 163/2020

Slowenien, 1954

Geboren 1954 in Kamnik, gestorben 2020 in Graz. Matjaž Grilj war Journalist, Regisseur, Kurator, Schriftsteller (auch unter dem Namen Max Gad) und Gründungsmitglied der Lord Jim Loge. Er erhielt den Literaturpreis des Landes Steiermark, den Förderungspreis der manuskripte sowie mehrere Staats- und Landespreise für journalistische Arbeiten. Veröffentlichungen: Erst nichts und dann alles. Protokolle (edition keiper 2009), 40 Tage Pathos. Übungen in Achtsamkeit (Pavelhaus 2009), Im Gegenüber – Ein Bilderbuch (Leykam 2016) u.v.a.

Meyer-Fraatz Andrea

164/2020

Deutschland

Professorin für slawistische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Schwerpunkten auf der russischen und der polnischen Literatur sowie den Literaturen des ehemaligen Jugoslawien. In den letzten Jahren hat sie sich wiederholt mit Fragen der Utopie und Dystopie sowie mit Fragen der Transition in den zeitgenössischen ex-jugoslawischen Literaturen beschäftigt.

Michael HILLEN

131/2012, 138/2014, 145/2016, 165/2021, 181/2025

Deutschland, 1953

Geboren 1953 in Bonn, wo er auch heute lebt. Lyriker. Zuletzt erschienen die Gedichtbände Frau Röntgens Hand (Edition Keiper, Graz 2012), Wundbilder (mit e. Radierung v. Peter Marggraf; San Marco Handpresse, Bordenau/Venezia 2016), Antonia und andere Frauengeschichten. Gedichte (Verlag Traian Pop, Ludwigsburg 2018) und Stockrosen (mit Aquarellen v. Peter Marggraf; San Marco Handpresse, Bordenau/Venezia 2020). Darüber hinaus zahlreiche Beiträge in Zeitungen, Anthologien, Literaturzeitschriften.

Milan DEKLEVA

185/2026

Jugoslawien, 1946

Geboren 1946 in Ljubljana; ist ein slowenischer
Dichter, Schriftsteller, Essayist, Übersetzer und
Musiker. Er studierte Vergleichende Literatur-
wissenschaft und Literaturtheorie in Ljubljana.
Dekleva schreibt Lyrik, Belletristik, Theaterstücke,
Puppenspiele, Hörspiele, Kurzgeschichten, Lieder,
Fernsehdrehbücher und Musicals für Kinder.
Für sein literarisches Werk erhielt er die renom-
miertesten nationalen Auszeichnungen, u. a. den
Kresnik-Preis (2006) für den Roman Zmagoslavje
podgan (Der Triumph der Ratten), und den großen
Prešeren-Preis für sein literarisches Lebenswerk
(2006). 2022 erhielt er als Erster den Preis des
slowenischen Übersetzerverbandes für seine Über-
setzungen von Kinderbüchern. Deklevas Werke
sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Milosavljević Milica

164/2020

Serbien

Geboren 1991 in Čačak (Serbien). Sie ist Doktorandin am Institut für serbische Literatur und Sprache mit Komparistik der Philologischen Fakultät in Belgrad. Sie hat zwei Gedichtbände veröffentlicht: Tamne intmnosti (2015) und U zoni umereno-kontinentalnih strahova (2015). Sie schreibt Gedichte, Prosa, Essays, Literaturbesprechungen und lebt in Belgrad.

Mirković Marija

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1995 in Banja Luka. Studentin an der Universität Banja Luka, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur an der Philologischen Fakultät in Banja Luka. Lebt in Banja Luka.

MÜHRINGER Doris

10/1982, 12/1982, 17/1984, 21/1985, 26/1986, 37/1989, 51/1992, 75/1998

Österreich, 1920

MÜLLER Herta

81/ 2000, 90/ 2002, 100/2004, 150/2017

Rumänien, 1953

Herta Müller wurde 1953 im deutschsprachigen Nitzkydorf im Banat in Rumänien geboren. Sie studierte in Temeswar rumänische und deutsche Literatur. Sie arbeitete nach dem Studium in einer Maschinenbaufabrik als Übersetzerin. Weil sie sich weigerte, ihre Kollegen für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu bespitzeln, verlor sie ihre Stelle, fand danach nur noch Aushilfstätigkeiten und geriet selbst ins Visier der Securitate. Es folgten Verhöre und Hausdurchsuchungen und die Verleumdung. 1987 konnte sie nach Berlin ausreisen, wo sie heute noch lebt. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt wurde ihr der Jacob-Grimm-Preis verliehen und sie wurde in den Orden „Pour Le Merité“ aufgenommen. 2009 erhielt sie den Literaturnobelpreis. Ihr Werk wurde in über 50 Sprachen übersetzt und erscheint auf Deutsch bei Hanser. Zuletzt die Collagenbände Im Heimweh ist ein blauer Saal (2019) und Der Beamte sagte (2021).

NABL Franz

14/1983

Österreich, 1883 - 1974

Franz Nabl wurde am 16.7.1883 in Lautschin/Loučeň (Böhmen) als Sohn des Domänenrats der Herrschaft “Thurn und Taxis”, Franz Nabl, geboren. Nach der Pensionierung des Vaters 1886 übersiedelte die Familie nach Wien. Von 1891-1895 erlebte Nabl seine Kindheit in Baden bei Wien, nach vorherigem Privatunterricht besuchte er ab 1893 das Gymnasium in Baden und von 1895-1900 das Elisabeth-Gymnasium in Wien. Von 1900-1902 wieder nach Baden zurückgekehrt, absolvierte er 1902 die Reifeprüfung. 1902-1907 studierte er vier Semester Jus und dann Philosophie in Wien. 1907 heiratete er Hermenegild Lampa und brach sein Studium ab. Er zog zwischenzeitlich nach Enzesfeld an der Triesting, war von 1911-1913 wieder in Wien, von 1913-1924 in Baden. 1924-1927 arbeitete er als Feuilleton-Redakteur beim “Neuen Grazer Tagblatt” in Graz. 1927 kehrte er für einige Jahre nach Baden zurück, lebte aber dann von 1934 an endgültig in Graz. Nach dem Tod seiner ersten Frau im Juli 1937 heiratete er im März 1940 Ilse Meltzer. Als Nestor der (traditionellen) steirischen Literatur starb Franz Nabl am 19.1.1974 in Graz.

NAGER Rose

1/1979, 11/1982, 21/1985, 23-24/1985

Österreich, 1926

NEWBY David

164/2020

Großbritannien

Geboren in London. Studium der Germanistik und Sprachwissenschaft an den Universitäten London, Edinburgh, Aberystwyth und Graz. Professor i.R. für Sprachwissenschaft und Sprachendidaktik an den Universitäten Graz und Bergen. Aufenthalte in Thailand und Kuwait. Autor von Theaterstücken (u.a. The Family Album, Vienna’s English Theatre, Love Conquers All, The Pennyless Players), Kurzgeschichten (Teaching Birds to Talk, BBC World Service, Worlds Apart, Verlag Klingenberg), Schulbüchern und zahlreichen, eher faden akademischen Publikationen. Finalist bei der BBC World Service Playwriting Competition: Language of Love.

Natascha GANGL

118/2009, 126/2011, 160/2019

Österreich, 1986

Geboren 1986 in Bad Radkersburg/Stmk.; schreibt Theatertexte, Prosa, Essays und erarbeitet in unterschiedlichen Kollektiven theatrale Installationen, Hörstücke oder Live-Klangcomics. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet (u. a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz, 1. Preis des Berliner Hörspielfestivals) und waren u. a. bei Ö1, steirischer herbst, Staatstheater Mainz, ROXY Basel, moers Festival, Elevate Festival, Schauspielhaus Wien, Teatros Canal Madrid, MUPO México zu hören und zu sehen. Als Buch erschien WENDY FÄHRT NACH MEXIKO (Ritter Verlag 2015; als Hörstück WENDY PFERD TOD MEXIKO, ORF & MAMKA Records 2018). gangl.klingt.org

Nazis & Goldmund (Autor*innenkollektiv )

160/2019 (Schwerpunkt)

D/Ö

ist ein Autor*innenkollektiv gegen Rechts, das ursprünglich als Blog auf nazisundgoldmund.net gegründet wurde. Seither entstanden in verschiedenen Konstellationen Konferenzen, performative Interventionen, Lesungen und Diskursveranstaltungen, wie u. a. für das Performing Arts Festival Berlin, das Literaturhaus Wien und für das Berliner Ensemble. Nach der Konferenz „Ängst is now a Weltanschauung“ 2018 im Ballhaus Ost veranstaltet Nazis & Goldmund seit Januar 2019 im brut Wien die monatliche Diskursreihe „Die Zukunft des Widerstands 1: Interspeeches“ sowie in der Spielzeit 18/19 „Die Zukunft des Widerstands 2: Solidarität Solos“ im Grünen Salon der Volksbühne Berlin.

Nedeljka (Neda) Bjelanović

185/2026

Jugoslawien, 1984

Geboren 1984 in Sarajevo. Studium der
Serbischen Literatur und Sprache in Belgrad.
Der Roman Crveni krovovi (Rote Dächer, 2024),
der die Geschichte ihrer Familie aus der Perspek-
tive eines heranwachsenden Mädchens erzählt,
wurde mit den Literaturpreisen Danko Popović
und Svetozar Ćorović ausgezeichnet. Nedeljka
Bjelanović ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Belgrader Institut für Literatur und Kunst.

Nikolina Đorđević

164/2020

Serbien

Geboren 1997 in Pančevo (Serbien). Mit ihrer Gedichtsammlung hat sie den dritten Platz beim Literaturwettbewerb Desanka Maksimović belegt. Im Jahr 2016 hat sie am Festival für Jugendkultur (engere Auswahl für den Literaturpreis Timok Lira) und in den Jahren 2017 und 2019 am Poesiefestival Dani poezije in Zaječar teilgenommen. Sie hat in Rukopisi (2018) und vielen weiteren Sammelbänden publiziert. Im selben Jahr erreichte sie den vierten Platz beim Slam-Wettbewerb währen des Literaturfestivals Piñero. Sie liest Gedichte bei den Poesieabenden Punchtown poetry, die im Club „Štab Pogon“ in Pančevo veranstaltet werden.

Nina DRAGIČEVIĆ

175/2023

Slowenien, 1984

Geboren 1984 in Novo mesto.
Dichterin, Essayistin, Komponistin
und promovierte Soziologin.
Veröffentlichungen u. a.: Med njima
je glasba (dt. Zwischen ihnen ist
Musik, Essays, 2017), Ljubav reče
greva (dt. Liebe sagt, komm, gehen
wir, Langgedicht, 2019), To telo,
pokončno (dt. Dieser Körper, aufrecht,
Langgedicht, 2021) und Kako zveni
oblast (dt. Der Klang der Macht,
Monografie, 2022). Mitglied des
Slowenischen Schriftstellerver bandes,
des Slowenischen PEN-Zentrums und
der Plattform Versopolis. Preise: u. a.
2021 Jenko-Preis, 2020 Župančič-Preis,
2018 nominiert für den Prix Palma Ars
Acustica. Dragičević ist aktuell Werner-
Düttmann-Stipendiatin der Berliner
Akademie der Künste für das Jahr 2023.
Homepage.

OLOF Klaus Detlef

69/1997. 77/1999, 79/1999, 92/2002, 94/2003, 100/2004, 125/2011, 137/2014, 144/2015, 146/2016, 162/2020

Deutschland, 1939

Geboren 1939 in Oebisfelde/Sachsen-Anhalt; Kindheit und Jugend in Lübeck und Hildesheim. Anschließend Studium der Slawistik in Hamburg und Sarajevo. Dissertation über die slawische Alphabetakrostichis (Hakkert: Amsterdam 1973). Bis 2005 Lehrtätigkeit an den Universitäten Klagenfurt, Graz und Wien. Lebt und arbeitet seither als Literaturübersetzer und -vermittler in Zagreb und Pula. Zahlreiche Übertragungen aller literarischer Gattungen aus den südslawischen Literaturen (Bosnisch, Bulgarisch, Kroatisch, Mazedonisch, Serbisch und Slowenisch). 1991 Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung.

ONIC Susane

165/2021

Slowenien/Österreich, 1980

Geboren 1980; Studium der Slawistik, Romanistik und Kunstgeschichte, Meisterklasse Bildhauerei, Auslandsstipendien in Neapel und Prag, div. Ausstellungen, Performance- und (Tanz-)Theaterprojekte im In- und Ausland, u. a. Leiterin von Schreibwerkstätten in Costa Rica und Nepal.

ORAVIN

140/2014, 151/2017, 152/2017

Österreich, 1984

Olivier Mak-Bouchard

183/2025

Frankreich,1983

Geboren 1983 in Apt in der Region Luberon/ Haute-Provence, lebt heute in San Francisco. Die hier übersetzten Texte entstammen seinem erfolgreichen Erstlingsroman (übersetzt ins Nie112 Kurzbiografien derländische, Spanische und Italienische) Le Dit
du Mistral (Le Tripode, 2020) ausgezeichet mit den Preisen: le prix Première Plume 2020, le Prix des Rencontres à Lire de Dax 2020, le Prix du Livre Cogedim Club 2021. Seitdem veröffentlichte er drei weitere Romane: Le Temps des Grêlons, 2023; La Ballade du Feu, 2023; Le Grand Tout, 2025 (alle im Verlag Le Tripode).

Otmar Klammer

162/2020

Österreich, 1957

Geboren 1957 in Lienz/Osttirol, wohnhaft in Graz; Studien der klassischen Gitarre sowie Kunst und Regie in Graz. Arbeitet als Musikjournalist (Kleine Zeitung, diverse Fachmagazine und Radiosendungen), Autor, Produzent und Konzertveranstalter. Klammer ist Gründer und Leiter des Jazz-Clubs Stockwerk in Graz sowie Intendant des Internationalen Jazzfestival Leibnitz. Daneben war er Kurator für Jazzfestivals in Graz und New York und ist Mitglied mehrerer einschlägiger Fachjurys. Weiters Karl-Valentin-Archivar und Lektor.

PARRA Àngels Gregori

161/2020

Spanien, 1985

Geboren 1985 in Oliva, einer Stadt im Süden der Provinz València. Gregori Parra organisiert das Festival de Poesia d’Oliva und ist seit Mai 2018 Präsidentin des katalanischen PEN-Clubs. Derzeit arbeitet sie an einer Dissertation über das Werk von Marta Pessarrodona. 2010 gewann sie den Premi Alfons el Magnànim für Poesie. Bislang fü

PEREJAUME

161/2020

Spanien, 1957

Geboren 1957 in Sant Pol de Mar, wo er noch heute lebt. Autodidakt. Er wurde von Dadaismus, Surrealismus und Concept Art beeinflusst und arbeitet in den Bereichen von Malerei, Videokunst, Collage, Landschaftsinstallation, Lyrik und Prosa. 2005 wurde ihm der Premi Nacional d’Arts Visuals der Generalitat de Catalunya zuerkannt, 2010 der Premio Nacional de las Artes Plásticas durch das spanische Kultusministerium. Er war 2018 auf der Ausstellung des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medien zum Nachleben von Ramon Llull („DIA-LOGOS. Ramon Llull und die Kunst des Kombinierens“) mit einem Video vertreten.

PERIĆ Boris

50/1992, 61/1995, 65/1996, 65/1996, 72/1997

Kroatien, 1966

PETRICEK Gabriele

126/2011, 142/2015, 147/2016, 153/2018, 164/2020

Österreich, 1957

Geboren in Krems, lebt in Wien, gründete LITERATUR AM STEG an der Alten Donau (2014, jährlich), co-gründete den Austrian-American Podium Dialog in Easton, PA (2013, 2015, 2018). Writer-in-Residences in den USA, Italien, Großbritannien, Slowenien, Bulgarien. Übersetzungen ins Amerikanische, Englische, Bulgarische, Hindi. Auszeichnungen, u.a. Debütpreis des Staatssekretariats für den Erzählband Zimmerfluchten (2005), Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (2013), Elias Canetti-Stipendien der Stadt Wien (2014-2016). Bücher im Sonderzahl Verlag: Von den Himmeln (2009), Joyce’s Choice (2011), Die Unerreichbarkeit von Innsbruck (2018), Am Ufer meines Setzkastens (Nov. 2020).

PETZ Georg

98/2004, 100/2004, 101/2005, 111/2007, 116/2008, 127/2011, 129/2012, 136/2013, 139/2014, 149/2017

Österreich, 1977

PICHLER Georg

63/1995, 63/1995, 71/1997, 85/2001, 85/2001, 100/2004, 114/2008, 150/2017

Österreich, 1961

PLA Josep

161/2020

Spanien, 1897

Geboren 1897 in Palafrugell an der Costa Brava. Aus einer wohlhabenden Familie stammend, wird er als Schüler wegen seines rebellischen Geistes aus einem religiösen Internat verwiesen. Nach dem Jurastudium wendet sich dem Journalismus und dem Schreiben von Prosa zu. Er bereist Frankreich, Deutschland, Italien, Kuba, New York, die Sowjetunion und Israel und schreibt Reportagen. Seine Ehe mit der Norwegerin Adi Enberg geht rasch in die Brüche, und er lebt zurückgezogen im elterlichen Gehöft bei Palafrugell. Hoher Konsum von Zigaretten und Rotwein; Freundschaft mit der Prostituierten Aurora, die er in Buenos Aires besucht. Er stirbt 1981 und hinterlässt ein etwa vierzigbändiges Gesamtwerk.

PODLOGAR Gregor

152/2017, 175/2023

Slowenien, 1974

Geboren 1974 in Ljubljana, hat Philosophie studiert und bisher sechs Ge-
dichtbände veröffentlicht. Gregor Podlogar lebt in seiner Geburtsstadt Ljubljana,
moderiert Kultursendungen im Radio und tritt gelegentlich als DJ auf. Er übersetzt außerdem zeitgenössische amerikanische Lyrik (C. Hawkey, L. Solomon, P. Killebrew, A. Berrigan) und ist Herausgeber der slowenischen Ausgabe von lyrikline.org. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und sind in zahlreichen internationalen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht.

POLLANZ Wolfgang

3/1980, 10/1982, 15/1983, 17/1984, 35/1988, 38/1989, 43/1990, 47/1991, 50/1992, 60/1994, 70/1997, 75/1998, 95/2003, 97/2004, 101/2005, 108/2006, 117/2009, 130/2012, 139/2014, 150/2017, 151/2017, 162/2020, 183/2025

Österreich, 1954

Geboren 1954 in Graz, lebt in der Südsteiermark und ist Herausgeber des Labels pumpkinrecords sowie der Edition Kürbis. 1977 war er an der Gründung der Kulturzeitschrift Sterz beteiligt, in den frühen 80er Jahren war er Sänger von „The Isolierband“, seit 1987 ist er Programmgestalter der Kulturinitiative Kürbis Wies. Für sein kulturelles Engagement erhielt er 2013 den Hanns-Koren-Kultur-Preis des Landes Steiermark. Seit 1989 hat er mehr als 20 Bücher veröffentlicht, zuletzt erschienen im Grazer Keiper Verlag der Erzählband Einsamkeit hat viele Namen (2018) sowie das literarische Lesebuch Das Züchten von Kakteen inmitten einer üppigen Landschaft (2019). Mehr unter www.pollanz.com

PORCEL Baltasar

161/2020

Spanien, 1937

Geboren 1937 in Andratx auf Mallorca. Er hatte seit 1960 einen Wohnsitz zugleich in Barcelona. Er arbeitete als Journalist und verfasste hauptsächlich Romane, aber auch Essays und Theaterstücke. Er war mit der elf Jahre älteren Concha Alós verheiratet, die selbst Romane schrieb, zu seiner Managerin wurde und seine Bücher ins Spanische übersetzte, bis sie sich später scheiden ließen. Die Liste der Literaturpreise, die ihm sowohl innerhalb Kataloniens als auch im Ausland verliehen wurden, ist lang. Verschiedene seiner Werke wurden in fremde Sprachen übersetzt (auf Deutsch erschien der Roman Galopp in die Finsternis, 2001, sowie der Reisebericht Das Mittelmeer. Eine stürmische Reise durch Zeiten und Kulturen, 2009). Porcel starb 2009 an den Folgen eines Hirntumors.

PREININGER John

52/1992, 53/1993, 57/1994, 66/1996, 73/1998, 77/1999, 80/1999

Österreich, 1942

PRETTERHOFER Jakob

164/2020

Österreich, 1985

Geboren 1985 in Graz. Studium an der Filmakademie Wien. Lebt und arbeitet als Autor und Filmdramaturg in Wien. Zuletzt erschienen: Tagwache, Roman, Luftschacht 2017.

PRISCHING Manfred

29/1987, 39/1989, 55/1993, 61/1995, 69/1997, 76/1998, 84/2000, 94/2003, 99/2004, 113/2008, 128/2011, 136/2013. 141/2015, 150/2017, 153/2018

Österreich, 1950

PROSSER Robert

114/2008, 122/2010, 131/2012, 146/2016, 151/2017, 161/2020

Österreich, 1983

Geboren 1983 in Alpbach, Tirol. Veröffentlichte u.a. die Romane Phantome und Gemma Habibi (Ullstein 2017, resp. 2019), sowie als Mitherausgeber Wo war‘n wir? Ach ja: Junge österreichische Lyrik (Limbus 2019). Einige Auszeichnungen, u.a.: Österreichisches Projektstipendium für Literatur 2018/2019, Longlist Deutscher Buchpreis 2017 (mit Phantome).

Pajić Ivana

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1984 in Teslić, Bosnien und Herzegowina. Arbeitet seit 2009 an der Abteilung für Germanistik der Philosophischen Fakultätder, Universität Novi Sad. Ihre Interessensgebiete sind: deutscher und österreichischer Film, deutschsprachige interkulturelle Literatur, deutsche Literatur der Moderne, literarisches Übersetzen und deutsche Geschichte und Kultur im interkulturellen Kontext. Sie ist Autorin mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten, Koautorin des Nachschlagewerks „Priručnik za pripremnu nastavu“, Autorin des Kunstkatalogs „Parallelbiografien Serbien/Deutschland: Identität und Arbeit“ und Koautorin der in Novi Sad (Serbien) und Budapest (Ungarn) gezeigten gleichnamigen Kunstaustellungen. Lebt in Novi Sad.

Paul Klingenberg

164/2020

Österreich

Geboren 1991 in Graz, ist Student und Verleger. Er schreibt aktuell an seiner Masterarbeit in politischer Philosophie. Studienaufenthalte an der Kingston University, London, und der Universität Siena. 2017 Gründung des Verlag Klingenberg in Graz zur Veröffentlichung eines geerbten Manuskripts seines Vaters. Es ergab sich die Ausrichtung auf Belletristik, Lyrik & „alles, was in keine Schublade passt“. Hat als Schreiber bei der Kleinen Kinderzeitung gearbeitet. www.klingenbergverlag.at

Perković Ivanka

162/2020

Kroatien

Geboren in Rijeka; Studentin der italienischen und deutschen Sprache sowie Literatur an der Philosophischen Fakultät Rijeka. Lebte längere Zeit in Treviso/Italien, interessiert sich besonders für die Beziehung zwischen Sprache und (nationaler) Identität.

Perlić Vladana

164/2020

Bosnien Herzegowina

Geboren 1995 in Banja Luka (Bosnien-Herzegowina). Sie gewann den zweiten Preis im Literaturwettbewerb Slovo Gorčina (Buchstabe von Gorčin) in Stolac 2018. Sie ist Preisträgerin des Ersten poetischen Wettbewerbs für die beste studentische Poesie der Universität in Banja Luka. Ihre Poesie wurde ins Französische, Englische, Ungarische und Hindi übersetzt. Ihre Gedichte wurden auf den Portals (KULT, Strane, Astronaut, Rizom, Hiperboreja, Ne-ma), in den Zeitschriften (Polja, Koraci, Letopis Matice srpske, BKG, Libartes) und in den Sammelbänden in der Region und im Ausland veröffentlicht. Sie beschäftigt sich mit dem Dolmetschen aus dem Französischen und Englischen.

Peschka Karin

161/2020

Österreich, 1967

Geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, Oberösterreich, als Wirtstochter. Besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Arbeitete u. a. mit alkoholkranken Menschen und mit arbeitslosen Jugendlichen, aber auch mehrere Jahre im Bereich Onlineredaktion und Projektorganisation. Karin Peschka publizierte in diversen Anthologien und schrieb Kolumnen für oe1.ORF.at. 2008 erschien in der Edition Neuhauser Kunstmühle ihr Kunstbuch Sterntaler (mit Michael Hedwig). Diverse Anerkennungen. Bislang bei Otto Müller, Salzburg, erschienen: Watschenmann (Roman, 2014), FanniPold (Roman, 2016), Autolyse Wien (Erzählungen, 2017), Putzt euch, tanzt, lacht (Roman, 2020).

Peter GRUBER

185/2026

Österreich, 1955

Geboren 1955, lebt in Wien und im Steirischen
Ennstal. Der österreichische Autor und Hirte
veranschaulicht in seinem Werk chronik-
artig die Historie des Dachsteinmassivs und
seiner Bewohner:innen. Veröffentlichte Bücher
(Auswahl): Notgasse (Roman), Tod am Stein
(Roman), Das Tagebuch des Kenneth Thomas
Cichowicz (Roman), Sommerschnee (Porträt eines
Almlebens), Vom Gipfel des Geschichtenerzählens
(Lesebuch).

Petrone Vedran

162/2020

Kroatien

Geboren in Bjelovar/Kroatien, studiert am Institut für Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Universität Rijeka, inskribiert für das Diplom-Übersetzerstudium.

PÖLZL Birgit

83/2000, 88/2001, 95/2003, 97/2004, 106/2006, 109/2007, 119/2009, 120/2009, 129/2012, 135/2013, 138/2014, 143/2015, 144/2015, 148/2016, 150/2017, 156/2018

Österreich, 1959

PÖTTLER Marcus

98/2004, 100/2004, 103/2005, 109/2007, 113/2008, 120/2009, 128/2011, 129/2012, 134/2013, 145/2016, 151/2017, 152/2017, 164/2020

Österreich, 1977

Geboren 1977 in Hartberg, lebt in Weiz, schreibt Lyrik und arbeitet als Technischer Konstrukteur. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien für seine Gedichte u.a. Feldkircher Lyrikpreis 2009, Literaturstipendium des Landes Steiermark 2010 und Literaturpreis der Akademie Graz 2011. Neben Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen bislang die Gedichtbände fallen (2007), schilderung der einzelheiten (2012) und noctarium (2013). Im Frühjahr 2021 erscheint der Gedichtband Echos (Limbus Verlag).

RADIČEVIĆ Jana

163/2020, 164/2020

Montenegro, 1997

Geboren 1997 in Podgorica (Montenegro). Sie studiert Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Montenegro; inzwischen absolvierte sie zwei Auslandssemester, und zwar in Marburg a. d. L. und Graz. Seit 2015 ist sie Mitglied des Forums junger Schriftsteller, das vom kulturellen und informativen Zentrum Budo Tomović in Podgorica unterstützt wird. Im Jahr 2017 gewann sie den zweiten Preis für Lyrik des regionalen Wettbewerbs Ulaznica für den Liedzyklus Megalodon Lantimos in Zrenjanin (Serbien). Ihr erstes Buch, die Gedichtsammlung ako kažem može postati istina, erschien im Jahr 2019 bei Partizanska knjiga, Kikinda (Serbien). Außerdem publizierte sie zahlreiche Texte in Literaturzeitschriften und auf Portalen. Sie ist Grazer Stadtschreiberin 2020/21.

RAKUSA Ilma

92/2002, 100/2004, 134/2013, 137/2014, 145/2016, 150/2017

Slowakei, 1946

RASANAU Ales

94/2003, 100/2004, 103/2005, 104/2005, 108/2006, 142/2015

Belarus, 1947

RAUCHENSTEINER Meinhard

165/2021, 169/2022, 176/2023, 179/2024

Österreich, 1970

Geboren 1970 in Wien; Studium der Philosophie, leitet heute die Abteilung für Wissenschaft, Kunst und Kultur in der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei. Seit 2015 nebenberuflich Lektor an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Bücher: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Couch, Wie man einen Picasso zersägt, Das kleine ABC des Staatsbesuches. Filme: „und du hast nie etwas gesehen“ (gemeinsam mit Nives Widauer), „Herbst“, „Mk.10,25“, „Papa Roma“.

RAUTENBERG Arne

88/2001, 89/2002, 104/2005, 118/2009, 122/2010, 133/2013

Deutschland, 1967

RECHSTEINER Christian

164/2020, 171/2022

Schweiz, 1976

Geboren 1976 in Münsterlingen, Besuch des Lehrerseminars Kreuzlingen, abgebrochenes Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich, lebt und schreibt in Kreuzlingen, CH. Diverse Lesungen, u.a. WORTLAUT 2015, Solothurner Literaturtage 2015

REITZER Angelika

125/2011, 133/2013, 137/2014, 142/2015, 148/2016, 150/2017

Österreich, 1971

RESSLER Otto Hans

6/1981, 11/1982, 16/1983, 20/1984, 25/1986, 28/1986, 37/1989, 40/1989

Österreich, 1948

RIEDL Robert

79/1999, 101/2005, 104/2005, 105/2006, 111/2007

Österreich, 1972

ROLOFF Marcus

152/2017, 165/2021

Deutschland, 1973

Geboren 1973 in Neubrandenburg, lebt als Lyriker und Übersetzer in Frankfurt am Main. Studium der Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Literarische Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; Gelegenheitstexte und Gedichtkommentare in der FAZ und auf lyrikkritik.de. Zuletzt erschien der Kurzprosaband mogk’s bierstubb in platons schneekugel (hochroth Verlag 2019) sowie Übersetzungen von Leonhard Cohen: Die Flamme/The Flame (KiWi 2018, mit anderen) und Peter Orlovsky: Sauber abgewischt (Stadtlichter Presse 2020).

ROSEI Peter

22/1985, 64/1995, 75/1998, 84/2000, 121/2010

Österreich, 1946

RUBINIG Richard

32/1987, 40/1989, 42/1990, 43/1990, 45/1991, 48/1991, 55/1993, 61/1995

Österreich, 1914

RUBINOWITZ Tex

161/2020

Deutschland, 1961

Geboren 1961 in Hannover, lebt seit 1984 als Zeichner, Maler, Reisejournalist und Schriftsteller in Wien. Als Sänger ist er Mitglied der Band Mäuse. Er ist Mitgründer des Internetforums Höfliche Paparazzi. Als Cartoonist veröffentlicht er regelmäßig in: Falter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Der Standard und der Titanic. Als Reisejournalist publiziert er regelmäßig im Falter sowie im ebenfalls in Wien erscheinenden Reisemagazin. Rubinowitz schreibt außerdem regelmäßig Beiträge für das kollektive Weblog Riesenmaschine. 2014 erhielt er den Bachmann-Preis.

RUDAN Vedrana

162/2020

Kroatien, 1949

Geboren 1949 in Opatija; Studium der kroatischen und deutschen Sprache an der Universität Rijeka. Arbeitete als Journalistin und Bloggerin und schrieb zahlreiche Romane und Theaterstücke. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Publikationen (Auswahl): Uho, grlo, nož (Ohr, Hals, Nase, 2002), Ljubav na posljednji pogled (Liebe auf den letzten Blick, 2003), Kurva (Die Hure, 2007), Ples oko sunca (Tanz um die Sonne, 2019).Blog: www.rudan.info.

Radević Milena

164/2020

Montenegro, *1998

Geboren 1998 in Podgorica (Montenegro). Sie studiert Französische Sprache und Literatur an der Universität Montenegro. Seit 2015 ist sie Mitglied des Forums junger Schriftsteller, das vom kulturellen und informativen Zentrum Budo Tomović in Podgorica unterstützt wird. Ihre Lyrik erschien in fünf Sammelbänden des Forums und verschiedenen Literaturzeitschriften.

René Frégni

183/2025

Frankreich, 1947

Geboren 1947 in Marseille, lebt heute in Manosque und Vinon-sur-Verdon. Veröffentlichte insgesamt mehr als zwanzig Romane, Erzählungen, Kriminalromane sowie auch fünf Kinderbücher. Wurde bisher mit mehr als fünfzehn Preisen ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien: Dieb aus Unschuld (Europäische Verlagsanstalt, 1999). Die hier übertragenen Auszüge sind seinem Roman Je me souviens de tous vos rêves (Gallimard, 2016) entnommen.

Robert HODEL

165/2026

Schweiz, 1959

Geboren 1959 in Buttisholz (Schweiz), studierte
Slavistik, Philosophie und Ethnologie in Bern,
Leningrad, Novi Sad und Prag. Seit 1997 Profes-
sor für Slavische Literaturen an der Universität
Hamburg. Monographien über N. Leskov, A.
Platonov, I. Andrić, D. Mihailović, M. Selimović,
B. Stanković. Übersetzungen: Hundert Gramm
Seele (Serbisch-Deutsch); Vor dem Fenster unten
sind Volk und Macht und Sie ging durch Russland
(beide Russisch-Deutsch); Momčilo Nastasijević:
Sind Flügel wohl …; Dragoslav Mihailović: Wie ein
Fleck zurückblieb; Bora Stanković: Erzählungen
vom Balkan; Rastko Petrović: Der sechste Tag.

Roberta DAPUNT

157/2019, 185/2026

Italien, 1970

Geboren 1970 in Abtei/Badia (Italien), wo sie
lebt. Sie schreibt in italienischer und ladinischer
Sprache. Veröffentlichungen in Zeitschriften und
Anthologien. 2018 gewann sie den renommierten
Premio Letterario Internazionale Viareggio Rèpaci
per la Poesia.

RÖGGLA Philip

157/2019, 162/2020

Österreich, 1986

Geboren 1986 in Wien; Schulabbruch 2003, daraufhin Mitarbeit bei der Dokumentation Eine verschwundene Welt über die letzten überlebenden Juden in der Bukowina, später Studium der Musikwissenshaft, journalistische Tätigkeit unter anderem für die Österreichische Musikzeitschrift (ÖMZ). Verdient sein Geld derzeit als Programmierer an der Österreichischen Nationalbibliothek. Ursprünglich in der Neuen und der Barock Musik tätig, ist jetzt Geschichtenerzählerei seine Berufung. Erstveröffentlichung in den Lichtungen, Frühling 2019. Sein Roman Schutzhaus ist in Arbeit. Kontakt: philip.roeggla@phylogram.eu

Rüegger Julia

183/2025

Schweiz, 1994

Geboren 1994 in Basel (Schweiz), studierte literarisches Schreiben, Theater und Philosophie in Hildesheim, Biel/Bern und Madrid. Sie schreibt Lyrik, Essays und Prosa und forscht im Graduiertenkolleg Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim zu kritischen Formen des Flanierens. Ihr Lyrikdebüt einsamkeit ist eine ortsbezeichnung erschien 2023 bei Schiler & Mücke, 2025 folgte das mit Valerie Meyer verfasste Buch Und überlaut die Zikaden in der edition mosaik. Im Frühling 2025 war sie Writer in Residence der Kulturvermittlung Steiermark in Graz und spazierte gern durch den Stadtpark zum Geidorfplatz.

SAID

75/1998, 76/1998, 80/1999, 90/2002, 93/2003, 103/2005, 113/2008, 119/2009, 127/2011, 135/2013, 150/2017, 166/2021

Iran, 1947

SAID wurde 1947 in Teheran (Iran) geboren. Ab 1965 studierte er Politikwissenschaft in München. Als Schriftsteller, Dichter und Literaturvermittler lebte er fortan in Deutschland, von wo aus er sich politisch-demokratisch engagierte. Nach einer kurzen Rückkehr in den Iran im Jahr 1979 begab er sich aufgrund der politischen Lage wieder ins deutsche Exil. Sein deutschsprachiges Werk besteht aus Lyrik, Prosa, Kinderbüchern und handelt meist von Sehnsucht, Liebe und Heimat. SAID wurde zahlreich ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Bundesverdienstkreuz am Bande. Er starb im Mai 2021 in München.

SAILER Andrea

54/1993, 55/1993, 70/1997, 75/1998, 83/2000, 84/2000, 95/2003, 97/2004, 99/2004,109/2007

Österreich, 1972

SCHADT Kathrin

161/2020

Deutschland, 1979

Geboren 1979 in Stuttgart. Studierte am DLL. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in vielzähligen Zeitschriften und Anthologien. Veröffentlicht hat sie als Journalistin in Printmedien (u.a. DIE ZEIT, FAZ). Publikationen: Señoritas (Lyrik, parasitenpresse 2015), Tim lebt (med. Sachbuch, 2015), Lilium Rubellum (Roman, Horleman Verlag 2014). Zuletzt erschienen: Weitertragen (med. Sachbuch, edition riedenburg 2018), nominiert für mehrere Journalistenpreise. Preise und Stipendien: mehrere Auszeichnungen für Literatur, Film, Hörfunk, Journalismus. Zuletzt: Aufenthaltsstipendium Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte 2020 für ihr aktuelles Romanprojekt.

SCHAUSBERGER Sara

118/2009

Österreich

Sara Schausberger, Jg. 1983, in Wien geboren. Von 1994 bis 2002 Mitglied der Jury der Jungen Leser am Literaturhaus Wien. Neben diversen Tätigkeiten am Theater, schloss sie 2013 ihr Germanistik-Studium ab. Seit 2010 arbeitet sie als Theaterkritikerin für die Wiener Stadtzeitung der FALTER.

SCHEUER Grete

2/1980, 18/1984, 22/1985, 33/1988, 34/1988, 40/1989

Österreich, 1900

SCHMIDT Alfred Paul

31/1987, 32/1987, 49/1992, 53/1993, 59/1994, 73/1998, 74/1998, 130/2012, 134/2013, 149/2017

Österreich, 1941

SCHMIDT Sebastian

163/2020

Deutschland, 1983

Geboren 1983 in Würzburg. Aufgewachsen in und um Heidelberg, studierte Geographie und Englische Literaturwissenschaft in Deutschland und Großbritannien. Abschluss über englischsprachige Utopien & Dystopien und die Gruppe der Angry Young Men. Heute lebt und arbeitet er in Würzburg, schreibt dort Lyrik und Prosa. Lyrikwerkstatt mit Carolin Callies, Frankfurt 2020. Veröffentlichungen in Zeitschriften (klischée, KLW,…), online (Mosaik, Fixpoetry, …) und Anthologien (zuletzt: Dichtungsring zum 6. Bonner Literaturpreis).

SCHMITZER Stefan

101/2005, 143/2015, 151/2017, 161/2020

Österreich, 1979

Geboren 1979 in Graz, wo er als Autor, Kritiker, Performer lebt. Zuletzt erschienen: boring river notes (keiper 2018); okzident express. falsch erinnerte lieder (Droschl 2019); zweitausendachtzehn. vier moritaten (fabrik.transit 2019). Ímmer wieder Performances und Stücke, zuletzt Herr Bolingbroke beim Zauberer (UA Theater im Keller, graz 02/2019). Kritiken u.a. für fixpoetry.com. http://schmitzer.mur.at

SCHREFEL Magdalena

143/2015, 160/2019, 173/2023

Österreich, 1984

Studierte nach Arbeitsaufenthalten in Vukovar und Göteborg an der Universität Wien Europäische Ethnologie sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für die Erzählung „Bold, Never Regular“ erhielt sie 2017 den AK-Literaturpreis und den Ö1-Literaturpreis, ihre Erzählung „Kirschkernernte“ wurde 2018 mit dem Literaturpreis der Akademie Graz ausgezeichnet. Im Frühjahr 2022 erschien ihr Erzählband “Brauchbare Menschen” in der edition suhrkamp, der mit dem renommierten Robert-Walser-Preis ausgezeichnet wurde.

SCHRÖDER Wolfgang

70/1997, 71/1997, 74/1998, 94/2003, 116/2008, 123/2010, 127/2011, 138/2014, 141/2015, 143/2015, 145/2016, 152/2017

Deutschland, 1949

SCHUTTING Julian

47/1991, 59/1994, 87/2001, 92/2002, 106/2006, 110/2007, 135/2013, 137/2014, 150/2017,162/2020

Österreich, 1937

SCHWAB Constantin

154/2018, 164/2020, 180/2024

Deutschland, 1988

Geboren 1988 in Berlin, ist in Kärnten aufgewachsen und lebt in Wien. 2019 erschienen seine Erzählungen „Der Tod des Verführers“. Sein erster Roman ist beim Literaturverlag Droschl in Vorbereitung.

SCHWAB Friederike

33/1988, 36/1988, 41/1990, 45/1991, 50/1992, 55/1993, 60/1994, 64/1995, 68/1996, 69/1997, 75/1998, 77/1999, 81/2000, 85/2001, 90/2002, 97/2004, 98/2004,102/2005, 119/2009,122/2010, 129/2012, 133/2013, 137/2014, 138/2014, 140/2014, 145/2016, 150/2017, 156/2018, 180/2024

Österreich, 1941

SCHWARZBAUER Helga

4/1980, 8/1981, 14/1983, 17/1984, 25/1986, 33/1988, 40/1989, 57/1994, 75/1998

Österreich, 1919

SETZ Clemens J.

90/2002, 98/2004, 100/2004, 105/2006, 111/2007, 117/2009, 120/2009, 125/2011, 129/2012, 137/2014, 138/2014, 142/2015, 150/2017, 160/2019, 161/2020, 162/2020, 163/2020, 164/2020, 165/2021, 166/2021,167/2021, 168/2021, 169/2022, 170/2022, 171/2022, 172/2022, 173/2022, 174/2023, 175/2023, 176/2023, 177/2024, 178/2024, 179/2024, 180/2024, 181/2025, 182/2025, 183/2025, 184/2025, 185/2026

Österreich, 1982

Geboren 1982 in Graz, wo er Mathematik sowie Germanistik studierte und heute als Übersetzer und freier Schriftsteller lebt. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2015. Zuletzt erschien Das All im eignen Fell: Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie (alle Suhrkamp). Georg-Büchner-Preisträger 2021.

SILBERER Renate

160/2019, 165/2021

Österreich, 1975

Geboren 1975; lebt in Linz, veröffentlicht Lyrik und Prosa in Zeitschriften und Anthologien (Jahrbuch der Lyrik, Jahrbuch österreichischer Lyrik, kolik, Salz u. a.). Mehrere Auszeichnungen, u. a.: Nominierung zum Lyrikpreis München, Rauriser Förderungspreis, Projektstipendium für Literatur des BKA. 2017 erschien ihr Prosa-Debüt Das Wetter hat viele Haare bei Kremayr & Scheriau. www.renatesilberer.at

SITZMANN Alexander

91/2002, 91/2002, 100/2004, 107/2006, 113/2008, 115/2008, 120/2009, 122/2010, 127/2011, 135/2013, 137/2014 , 147/2016, 179/2024

Deutschland, 1974

SKART

144/2015

Belgrad, 1990 gegründet

SPANNAGEL Mercedes

150/2017, 160/2019

Österreich, 1995

Geboren 1995 in Wien, wo sie auch lebt. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, z. B. in Bella triste, Still, Lichtungen. Preise, u. a. Rauriser Förderungspreis 2017, 1. Platz des FM4-Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerbes 2018, Manfred-Maurer-Literaturpreis 2019.

STANIŠIĆ Saša

112/2007

Bosnien-Herzegowina, 1978

aša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Erzählungen und Romane wurden in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Saša Stanišić erhielt u.a. den Preis der Leipziger Buchmesse für »Vor dem Fest« und zuletzt für »Herkunft« den Deutschen Buchpreis 2019 sowie den Eichendorff-Literaturpreis und den Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

STECHER Silvia

162/2020, 176/2023

Österreich, 1984

Geboren 1984 in Graz, ebenda Leben und Studium der Germanistik und Slawistik; Textarbeiterin. Lektoriert, schreibt, übersetzt Literatur aus dem Bosnischen/Kroatischen/Serbischen. Texte und Übersetzungen in perspektive, ausreißer, keine delikatessen, Relations. Kooperationen mit Ralf B. Korte (neulich war schon oder, Ritter 2015) und Franz Konrad (dinosaurs in paradise, Bild-Text, Ausstellung Shifting Baselines, schaumbad 2017). Seit 2015 Mitherausgeberin und Graz-Redaktion von perspektive – hefte für zeitgenössische literatur.

STEINBUCH Gerhild

98/2004, 100/2004, 107/2006, 120/2009, 143/2015, 150/2017, 160/2019, 168/2021, 173/2023

Österreich, 1983

Geboren 1983 in Mödling; Studium Szenisches Schreiben im DRAMA FORUM Graz und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Schreibt Texte für Sprech- und Musiktheater, Essays, Hörspiele; arbeitet als freie Dramaturgin sowie Übersetzerin aus dem Englischen. Ihre Stücke werden vom Rowohlt Theater Verlag vertreten. Gerhild Steinbuch ist Gründungsmitglied von Nazis & Goldmund, einer Autor*inneninitiative gegen die europäische Rechte, Mitglied im „Institut für chauvinistische Weiterbildung“ und Initiatorin der VIELEN in Österreich. Zuletzt: Wir aus Glas (Münchener Biennale für Musiktheater, 2018), WAS GLÄNZT ( Schauspiel Bochum, 2019). Seit 2019 ist sie Professorin am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, seit 2021 Institutsvorständin.

STEINER Stefanie

162/2020

Österreich

Geboren in Radstadt/Stmk.; Lehramtsstudium für Russisch und Latein sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Graz, Aufenthalte in Russland, Aserbaidschan und Kasachstan, derzeit OeAD-Lektorin an der Universität Belgrad/Serbien.

STIFT Bibiana

147/2016, 164/2020

Österreich, 1966

Geboren 1966 in Straß in der Steiermark. Gastronomin bis 2004, seitdem Pflegeassistentin. Lebt und schreibt in St. Johann im Saggautal und veröffentlicht beispielsweise in Lichtungen, weinpresse.at, dum. Arbeitsstipendium des BMUKK 2019. Arbeitsstipendium der Stadt Graz/Kulturamt 2019. Finalistin beim Weibsbilder Annenstraße Literaturpreis 2014. Publikumspreis open wies 2020.

STIFT Linda

160/2019, 166/2021

Österreich, 1969

Geboren 1969 in Wagna/Stmk.; Studium der Germanistik in Wien. Autorin und Redakteurin, lebt in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Bücher: Kingpeng (Deuticke 2005), Stierhunger (Deuticke 2007), Alle Wege, Anthologie, Hrsg. (Sonderzahl 2010), Kein einziger Tag (Deuticke 2011), Unter den Steinen (Hanser Box 2015, E-Book). Seit 2018 Redakteurin des „Spectrum“ der Tageszeitung Die Presse.

STIFT-LAUBE Andrea

136/2013, 138/2014, 139/2014, 144/2015, 149/2017, 160/2019, 161/2020, 162/2020

Österreich, 1976

Geboren 1976 in Wagna/Stmk; Autorin, Publizistin, Herausgeberin der Lichtungen. Letzte Veröffentlichungen: Die Stierin (Kremayr & Scheriau 2017). Schiff oder Schornstein (Kremayr & Scheriau 2019). Zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt: Stipendium aus dem Jubiläumsfonds der LiterarMechana 2017/18; Projektstipendium des BKA 2018/2019. Lebt mit ihrer Familie in Graz.

STRASSER Peter

43/1990, 102/2005, 108/2006, 120/2009, 131/2012, 150/2017, 154/2018

Österreich, 1950

STURL Evelyn

136/2013, 162/2020

Österreich, Jg. 1991

Geboren in Amstetten/NÖ; Studium transkulturelle Kommunikation und Simultandolmetschen für Deutsch, Italienisch und Bosnisch/Kroatisch/Serbisch. Derzeit im Bereich Unternehmenskommunikation & Marketing tätig. Übersetzungen von Ivana Bodrožić, Miljenko Jergović, Edi Matić und Vladimir Stojsavljević.

SZALAY Christoph

117/2009, 123/2010, 132/2012, 140/2014, 143/2015, 145/2016, 151/2017, 160/2019, 163/2020, 172/2022, 185/2026

Österreich, 1987

Christoph Szalay, geboren 1987 in Graz. Studium
der Germanistik in Graz sowie Kunst im Kontext
an der UdK Berlin. Lebt und arbeitet im Oberen
Ennstal. Seine künstlerische Praxis umfasst trans-
disziplinäre Arbeiten in unterschiedlichen Kon-
stellation und Kunstkontexten. Zuletzt: H U R T,
Publikation (mit Zeichnungen von Sarah Sternat),
Ritter Verlag, 2024; S O F T (Acts of Tenderness),
Spielkarten, Center for Social Vision, Sofia, 2023.

Schmitt Isolde

131/2012, 143/2015, 164/2020

Österreich

Lektorin an der Uni Wien und Graz, freischaffende Übersetzerin aus dem Französischen, Dolmetscherin im Kulturbereich.

Sebastian GLINZIG

185/2026

Deutschland

Studierte an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena Slawistik und Südosteuropastudien und lebte
einige Zeit in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina.
Heute wohnt er in Leipzig, arbeitet dort als Lektor
und Korrektor in einem Fachverlag und beginnt
derzeit seine Laufbahn als Literaturübersetzer aus
dem Bosnischen, Kroatischen, Montenegrinischen
und Serbischen.

Siljarosa SCHLETTERER

185/2026

Österreich, 1991

Autorin, Literaturvermittlerin und ‚Lyrikbot-
schafterin‘. Seit ihrem Studium widmet sie sich
der Lyrik und der Sprachmusik – beides steht im
Zentrum ihres Schaffens. Sie organisiert u. a. das
Internationale Lyrikfestival W:ORTE und leitet
verschiedene Schreibworkshops. Für ihre Arbeiten
erhielt sie zahlreiche Stipendien und Auszeichnun-
gen, darunter das Große Literaturstipendium des
Landes Tirol (Sparte Lyrik) sowie den Literatur-
Anerkennungspreis der Universität Innsbruck.
Ihr Lyrikdebüt azur ton nähe. flussdiktate erschien
2022 bei Limbus und ihr zweiter Band entschä-
mungen. körperkantate folgte 2025.
siljarosaschletterer.com

Simurdić Iva

164/2020

Ungarn, *1990

Geboren 1990 in Budapest. Assistentin an der Universität Novi Sad, Abteilung für Germanistik an der Philosophischen Fakultät. Doktoratsstudium im Bereich der deutschen Literatur an der Philosophischen Fakultät Novi Sad, mit Schwerpunkt auf deutscher Kinderliteratur. Lebt in Novi Sad.

Sophia Süßmilch

183/2025

Deutschland, 1983

Geboren 1983 in München. Studierte in München Bildhauerei und in Wien kontextuelle Malerei. Sie lebt in Berlin, München und Wien. Ihre medienübergreifenden Arbeiten mit Malerei, Bildhauerei, Installation, Video, Fotografie und Performance werden international gezeigt. In ihren aktuellen Ausstellungen legt sie besonderes Augenmerk auf das Gestalten immersiver Räume. Sie ist Trägerin zahlreicher Kunstpreise und Stipendien, zuletzt Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn (2024). Derzeit schreibt sie an ihrem ersten Roman Die Kannibalin. https://sophiasuessmilch.com

Sophie REYER

109/2007, 113/2008, 117/2009, 120/2009, 123/2010, 129/2012, 131/2012, 137/2014, 140/2014, 142/2015, 145/2016, 149/2017, 154/2018, 178/2024

Österreich, 1984

Srđan GAVRILOVIć

185/2026

1991, Bosnien und Herzegowina

Geboren 1991 in Mostar (Bosnien und Herzego-
wina), lebt in Leipzig. Er absolvierte in Mostar
die Hochschule für Bildende Künste im Bereich
Grafik und ist einer der Gründer und Redakteure
des Portals für Literatur und Kultur Strane. Er
veröffentlichte die Kurzgeschichtensammlungen
Ljetne himne (Sommerhymnen) und Nemoj ići u
Anderlecht (Geh nicht nach Anderlecht). Im
September 2025 erschien außerdem sein Debüt-
roman Ovjerena kopija (Beglaubigte Kopie).

Sven Schaub

183/2025

Deutschland, 1986

Geboren 1986 in Wilhelmshaven, arbeitet als Sozialpädagoge in Berlin. Veröffentlichungen in STILL, Der Greif, BELLA triste und KASCH. Kontakt: sven.schaub@posteo.de

Svoboda Manuela

162/2020

Kroatien

Studium der Germanistik in Rijeka und an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Dozentin am Institut für Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Universität Rijeka, Autorin von Lehrbüchern für Syntax und Übersetzungsdidaktik.

TEISSL Christian

72/1997, 75/1998, 78/1999, 83/2000, 86/2001, 91/2002, 97/2004, 100/2004, 102/2005, 108/2006, 116/2008, 130/2012, 156/2018

Österreich, 1979

TEISSL Gerhard

T (Tunesien) 116/2008, 121/2010, 122/2010, O 132/2012, 140/2014

sterreich

TOMIĆ Manuela

163/2020, 168/2021

Bosnien und Herzegowina, 1988

Geboren 1988 in Sarajevo (BiH), lebt seit 2006 in Wien und arbeitet als Journalistin. Mit ihrem Prosatext „Gartenland” erreichte sie 2019 den 2. Platz in der Kategorie Publikumspreis beim Wiener Werkstattpreis für Literatur. In der Kultur-Zeitschrift FLUCH’T’RAUM erschien ihr Prosatext 1992, dieses Jahr erscheint dort auch ihr Prosagedicht “Drei Tage, sich auflösen”. Schreibt Lyrik und Kurzprosa

TULIĆ Tea

162/2020

Kroatien, 1978

Geboren 1978 in Rijeka/Kroatien; Publikationen: Kosa posvuda (Überall Haare, 2011, Hair Everywhere, 2017), Flock´s Maksimum (2017), Lamanten (veröffentlicht in englischer Sprache im Columbia-University-Magazin). Zahlreiche Veröffentlichungen in serbischen, makedonischen, slowenischen Literaturzeitschriften, u. a. McSweeney’s/San Francisco. 2011 gewann sie den Literaturpreis Prozak für ihren Debut-Roman Kosa posvuda. Sie ist Jury-Mitglied des internationalen Kurzgeschichten-Wettbewerbs Lapis Histriae.

Tabea STEINER

171/2022

Schweiz, 1981

Geboren 1981 in Münsterlingen, lebt in Zürich. Studierte Germanistik und Alte Geschichte. Gründerin des Thuner Literaturfestivals Literaare und Mitorganisatorin des Berner Lesefests Aprillen. Sie unterrichtet, lektoriert und moderiert Literaturveranstaltungen. Die Autorin erhielt 2009 den Literatur-Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz für Kurzgeschichten und nahm 2011 mit ihrem ersten langen Prosatext Wollmützen an der Autor:innenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin, LCB, teil. Ihr erster Roman, Balg, erschien im Frühjahr 2019 in der Edition Bücherlese und wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert. 2022 erscheint Provinces, eine Auswahl ihrer Essays, in englischer Übersetzung bei Strangers Press. Website Tabea Steiner

Takač Ines

162/2020

Kroatien, 1997

Geboren 1997 in Zagreb/Kroatien; studiert am Institut für Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Universität Rijeka und ist für das Diplom-Übersetzerstudium inskribiert.

Tamara ŠTAJNER

169/2022, 170/2022, 171/2022, 172/2022, 173/2023, 174/2023, 175/2023, 176/2023, 179/2024

Slowenien, 1987

Geboren 1987 in Novo mesto. Lebt als Musikerin, Autorin und Performerin in Wien und im Rhein-Main-Gebiet. Studium im Konzertfach Viola an der Wiener Musikuniversität, promoviert derzeit an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Als Performerin war sie u. a. im MuseumsQuartier, bei Vienna Art Week, in der Secession, im Kunstraum Niederösterreich zu sehen. Sie gab Workshops am Williams College (USA) und an der MUK Wien. 2020 wurde sie in die Junge Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz aufgenommen, 2022 Aufnahme in die Gutenberg Akademie. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien (Lichtungen, Das Gedicht, etc.). Preise: u. a. Startstipendium für Musik und darstellende Kunst (2016), Startstipendium für Literatur (2020).2022 wurde sie als Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses ausgezeichnet. 2022 erschien ihr erster Gedichtband, Raupenfell (2023) ist ihr erster Roman. Sie lebt in Wien und im Rhein-Main-Gebiet. Kelag-Preis 2024 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur. Website Tamara Štajner

Tanja Paar

183/2025

Österreich

Schreibt Prosa, Stücke und Essays. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Elias- Canetti-Stipendium 2024. Für ihr Romanprojekt Der Ziegenzirkus wurde sie mit dem Robert- Gernhardt-Preis gewürdigt, für ihr Stück Neumeyer gegen die Republik mit dem Wiener Dramatik-Stipendium. Sie ist in Graz geboren und lebt in Wien und in der Steiermark.
www.tanjapaar.at

Tara MEISTER

165/2021, 178/2024

Deutschland, 1997

Geboren 1997 auf der Fraueninsel, Chiemsee, aufgewachsen in Kärnten.
Studium Humanmedizin in Wien, Literarisches Schreiben in Leipzig. Veröffentlichung in zahlreichen Literaturzeitschriften (z. B. Lichtungen, kolik, perspektive) und Anthologien (u. a. sag jetzt nichts, lass mich zu Ende reden, S. Fischer). 2022 nominiert für den Wortmeldungen Förderpreis, ausgezeichnet mit dem Erostepost Literaturpreis, sowie dem Literaturförderpreis des Landes Kärnten. Zuletzt erschienen: Textsammlung geschafft, Sonne (edition spoken script, 2023), Roman PROBEN (Residenz Verlag, 2024). www.tarameister.com

Tunić Željana

164/2020

Deutschland

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2016 koordiniert sie verschiedene internationale Projekte, die sich mit der kulturellen Bewältigung von Kriegs- und Gewalterfahrungen in Europa beschäftigen. Zu ihren Schwerpunkten zählen: vergleichende Literaturwissenschaft, Übersetzungstheorien, politische Anthropologie, Erinnerungskultur und Performativität.

UNTERER Bernhard

146/2016, 164/2020

Österreich

Geboren 1986 in Graz, Studium der Slawistik und Translatologie in Graz. Tätigkeit im Bereich Deutsch als Fremdsprache (u. a. am Österreich Institut in Brno und an der Islamwissenschaftlichen Fakultät in Sarajevo). Seit 2015 OeAD-Lektor an der Universität Montenegro. Arbeit als freiberuflicher Übersetzer.

Urška P. ČERNE

175/2023

Slowenien, 1971

Geboren 1971 in Maribor, slowenisch-
hessische Familie, Komparatistin,
Germanistin und Juristin. 2008 erhielt
sie den slowenischen Nationalpreis
für literarische Übersetzung, bis heute
weitere Prämien für Spitzenleistungen.
Seit 2008 Lehrbeauftragte an der
Universität Maribor, Mentorin am
Sommerkolleg Literarisches Übersetzen
Premuda der Universität Graz.
Zuletzt Translator in Residence in der
Schweiz (Rilkedorf Raron) und auf Gut
Siggen. Leiterin und Mitbegründerin
des Pranger-Lyrikkritikfestivals.
2018 gründete sie das dazugehörige
Prevodni Pranger, Festival für
Übersetzungskritik.

VETTER Harald W.

2/1980, 11/1982, 21/1985, 25/1986, 30/1987, 34/1988, 36/1988, 40/1989, 45/1991, 56/1993, 75/1998

Österreich, 1955

VINYOLI Joan

161/2020

Spanien, 1914

Geboren 1914 in Barcelona. Er war Sohn eines frühverstorbenen Arztes und arbeitete sein Leben lang in der Verwaltung eines Verlags. Früh las er Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge von Rainer Maria Rilke, einen Dichter, den er neben Friedrich Höderlin und Georg Trakl für die moderne Lyrik als fundamental erachtete. Er lernte Deutsch und übersetzte verschiedene Gedichte von Rilke. Sommeraufenthalte in Santa Coloma de Farners und Begur. Er heiratete 1945 Teresa Sastre, mit der er zwei Söhne bekam. Im zunehmenden Alter wurde er Alkoholiker. 1982 wurde er mit der Creu de Sant Jordi ausgezeichnet, die die Generalitat de Catalunya verleiht. Er starb zwei Jahre später. Mehrere Gedichtbände.

VOGEL Alois

26/1986, 30/1987, 31/1987, 36/1988, 49/1992, 51/1992, 59/1994, 75/1998

Österreich, 1922

Valentina Knežević

164/2020

Montenegro

Geboren 1978 in Podgorica. Studium der Allgemeinen Literatur und Literaturwissenschaft an der Universität Belgrad. Arbeitete als Journalistin in den Redaktionen für Kultur einiger montenegrinischer Medien: Tageszeitung Politika, Radio 98, Montenegrinischer Rundfunk. Seit 2012 ist sie zuständig für das Informations- und Bildungsprogramm im kulturellen und informativen Zentrum Budo Tomović in Podgorica, innerhalb dessen auch das regionale literarische Festival LiTeritorija stattfindet. Sie koordiniert die Arbeit des Forums, das sich seit 2015 in Budo Tomović trifft.

Vamba OMAR SHERIF

171/2022

Liberia, 1973

Geboren 1973 in Liberia. Wohnt seit 1993 in den Niederlanden. Er ist Autor und Journalist. Sein Debütroman Het land van de vaders (Das Land der Väter, 1999) basiert teilweise auf den Geschichten seiner Großmutter und handelt vom „Clash“ zwischen den aus den USA nach Liberia zurückgekehrten Sklaven und dessen ursprünglichen Bewohner:innen. Danach verfasste er noch vier weitere Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Gemeinsam mit Ebissé Rouw veröffentlichte er 2018 Zwart (Schwarz), einen Band mit Erzählungen afroeuropäischer Autor:innen aus den Niederlanden und Belgien.

Vergelis Aleksandr

162/2020

Russland, 1977

Geboren 1977 in Leningrad; Seine Gedichte, Prosa und Kritiken wurden in den Zeitschriften Aurora, Wolga, Newa, Zvezda Znamja und Druzhba narodov publiziert sowie in anderen Zeitschriften in Russland und Ausland. Er erhielt mehrere Literaturpreise. 2010 ist sein Gedichtband V epizodah (In Episoden) erschienen. Vergelis lebt in Sankt Petersburg.

Vrhovac Anita

164/2020

Deutschland, *1995

Geboren 1995 in Hamburg. Bachelor Absolventin der Germanistik und Kroatistik. Masterstudentin an der philosophischen Fakultät in Osijek. Abteilung für Übersetzungswissenschaften. Lebt in Novigrad Podravski (Kroatien).

Vukotić Vaso

164/2020

Montenegro, *1995

Geboren 1995 in Cetinje. Zurzeit lebt er in Podgorica. Student an der Universität Montenegro, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur an der Philologischen Fakultät in Nikšić.

WAGGERSHAUSER-BURR Horst

163/2020, 164/2020, 176/2023

Deutschland, 1978

Geboren 1978 in München. Erste Veröffentlichungen, vorwiegend zur österreichischen Avantgarde-Literatur, ab 2012. Letzte Auszeichnung: Förderstipendium des Freistaats Bayern 2022.

WAGNER Jan

106/2006, 113/2008, 124/2010. 142/2015, 150/2017, 175/2023

Deutschland, 1971

WICHNER Ernest

89/2002, 91/2002, 161/2020

Rumänien, 1952

Geboren 1952 in Zăbrani (Rumänien). Er leitete lange das Literaturhaus Berlin. Er ist Lyriker und arbeitet als Übersetzer aus dem Rumänischen. Er übersetzte die Kurzgeschichte „Eskapade“ für die thematische Ausgabe der Literaturzeitschrift die horen mit neuer rumänischer Literatur, erschienen zur Leipziger Buchmesse 2018 mit Rumänien als Gastland.

WINKLER Andrea

165/2021

Österreich, 1972

Geboren 1972 in Freistadt; sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien, wo sie als freie Schriftstellerin lebt. Zahlreiche Preise, u. a. Abraham Woursell Award und Förderungspreis der Republik Österreich. Bücher: Arme Närrchen (2006), Hanna und ich (2008), Drei, vier Töne, nicht mehr (Zsolnay 2010) und König, Hofnarr und Volk (Zsolnay 2013). 2018 ist ihr Roman Die Frau auf meiner Schulter erschienen.

WINKLER Ron

94/2003, 106/2006, 109/2007, 114/2008

Deutschland, 1973

WITTIG Mirjam

160/2019

Deutschland, 1996

Geboren 1996; hat in Witten/Herdecke Philosophie und Kulturreflexion studiert, studiert jetzt Literarisches Schreiben und Lektorieren in Hildesheim. Dort ist sie Teil der Redaktion der Literaturzeitschrift BELLA triste und der künstlerischen Leitung des PROSANOVA-Festivals 2020. Sie war 2017 Preisträgerin von postpoetry.NRW, 2018 Stipendiatin der Stiftung Niedersachsen. 2019 ist sie Stipendiatin der Jungen Literaturwerkstatt Graz und Preisträgerin des GWK-Förderpreises. Veröffentlichungen zuletzt in der Landpartie 19 und der JENNY Nr.7.

WOLF Robert

73/1998, 97/2004, 100/2004, 120/2009

Österreich, 1965

Walitow Timur

164/2020

Russland, *1991

Geboren 1991 in Nischnij Nowgorod (Russland). Er absolvierte ein Jurastudium und studiert im Masterprogramm der Higher School of Economics „Literarisches Schreiben“ in Moskau. Seine literarischen Texte erhielten bereits erste Auszeichnungen und wurden in russischen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Zurzeit lebt und arbeitet Timur Walitow als Copywriter für eine IT-Firma in Moskau.

Wigger Clemens

164/2020

Deutschland

Studiert nach einem B.A. in Politikwissenschaft und Südosteuropastudien an der FSU Jena aktuell Rechtswissenschaft. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit antikommunistischen Diskursen in den Berichten deutschsprachiger Medien zu den Aufständen in der Republik Moldau 2009 diskursanalytisch beschäftigt. Zusammen mit Ioana Nechiti hat er 2013 das rumänische Buch Cum se distrau românii odinioară ins Deutsche übersetzt (Stadt der Verlockungen: Das vormoderne Bukarest zwischen Orient und Europa, Frank & Timme 2013). Er arbeitet derzeit als Hilfskraft im Forschungsprojekt Diskurs Westbalkan am Institut für Slawistik der FSU Jena.

ZINKL Herbert

1/1979, 2/1980, 10/1982, 12/1982, 15/1983, 18/1984, 21/1985. 22/1985, 25/1986, 30/1987, 35/1988, 40/1989, 49/1992, 50/1992, 55/1993, 63/1995, 73/1998, 75/1998, 78/1999, 79/1999, 87/2001, 92/2002, 97/2004

Österreich, 1929

Zeinzinger Rebekka

162/2020

Österreich

Geboren in Melk/NÖ; Studium der Germanistik, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Geschichte in Wien, seit 2017 arbeitet sie als OeAD-Lektorin in Sarajevo/Bosnien und übersetzt Literatur aus dem Bosnisch/Kroatisch/Serbischen.

Zemunović Marija

164/2020

Bosnien und Herzegowina, *1991

Geboren 1991 in Derventa (Bosnien-Herzegowina). Sie hat das Masterstudium der Kommunikologie in Novi Sad 2018 abgeschlossen und arbeitet als Journalistin. Sie beschäftigt sich mit der schriftlichen und visuellen Kunst, sowie mit der Semiotik. Sie veröffentlichte ihre Gedichte in der gemeinsamen Sammlung der jungen Autoren aus Bosnien-Herzegowina Buđenja (Aufwachen) 2016, und auch eine Kurzgeschichte in der Sammlung Noćni čin (Die Nachttat) in Serbien.

Zoran Žmirić

162/2020

Kroatien, 1969

Geboren 1969 in Rijeka/Kroatien; ehemaliges Mitglied der Kult-Rockband Grč. Publikationen (Auswahl): Kazalište sjena (Schattentheater, 2002), Riječke rock himne (Rijeker Rockhymnen, 2011), Snoputnik (Traumreisender, 2014), Zapisano metkom (Mit einer Gewehrkugel geschrieben, 2019). Seine Werke wurden in mehrere Sprachen, darunter Polnisch, Italienisch und Ukranisch, übersetzt. Nominierung für den internationalen Literaturpreis Meša Selimović für den Roman Pacijent iz sobe 19 (Patient aus Zimmer 19, 2018).

Zuzana FINGER

126/2011, 144/2015, 161/2020, 166/2021, 172/2022, 178/2024

Deutschland, 1959

Élisabeth Barillé

183/2025

Frankreich, 1960

Geboren 1960 in Paris. Mehrfach ausgezeichnete und vielgereiste Autorin von ca. einem Dutzend Romanen sowie (Reise-)Erzählungen und Biographien, u. a. auch zu Lou Andreas-Salomé in Une légende russe. Auf Deutsch erschienen:
Maries Begierden (Goldmann, 1990); Maskierte Venus. Das Leben der Anaïs Nin 1992. Die hier übersetzten Auszüge entstammen ihrem Roman L’école du ciel (Grasset, 2020).

Ćorac Nikola

164/2020

Montenegro

1991 in Podgorica (Montenegro) geboren. Er studiert Montenegrinische Sprache und südslawische Literatur an der Universität Montenegro. Seit 2015 ist er Mitglied des Forums junger Schriftsteller, das vom kulturellen und informativen Zentrum Budo Tomović in Podgorica unterstützt wird. Seine Gedichte wurden in fünf Sammelbänden des Forums und in montenegrinischen und regionalen Literaturzeitschriften, u. a. ARS, veröffentlicht, sowie dem studentischen Blatt VESNA. Seine Lyrik kam in die Auswahl des Podgorica Art Festivals (PAF) – Wettbewerb für Lyrik. Er ist einer der Finalisten des 34. Festivals junger Schriftsteller in Zaječar und der 49. Ratkovicer Lyrikabende in Bijelo Polje, wo sein Manuskript den dritten Preis für Schriftsteller bis 27 bekam.

ŠLJIVAR Tanja

174/2023

Bosnien, 1988

Geboren 1988 in Banja Luka. Studium der Dramaturgie in Belgrad und der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre Dramen wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt und in Bosnien und Herzegowina, Serbien, Deutschland, Polen, Finnland, Kroatien, Albanien, Spanien, Österreich und der Slowakei aufgeführt, veröffentlicht oder szenisch gelesen. Stipendienaufenthalte u. a. in Split, Prishtina, Wien, Graz, Prag, Budapest. Ausgezeichnet mit dem Sterija-Preis sowie dem Miodrag-Žalica-, Borislav-Mihajlović-Mihiz- und Slobodan-Selenić-Preis, nominiert für den Retzhofer Dramapreis. 2017 Teilnahme am Stückemarkt des Berliner Theatertreffens. 2019 Schauspieldirektorin am Nationaltheater in Belgrad. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman und lehrt szenisches Schreiben in Belgrad.

Štrancar Tina

164/2020

Slowenien, *1985

Studium der Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Universität Ljubljana, 2009 Abschluss mit der Diplomarbeit „Daniel Kehlmanns Romane Ich und Kaminski und Die Vermessung der Welt als metabiografische Romane“ (prämiert mit dem France-Prešeren-Preis für Studierende der Philosophischen Fakultät). Anschließend Promotionsstudium der Literaturwissenschaften an dergleichen Universität. Mehrere Forschungsaufenthalte in Deutschland (Freie Universität Berlin, Universität Mannheim). 2018 Promotion zum Thema: „Erinnerungsdiskurs in Familiengeschichten der zeitgenössischen deutschen Literatur“. Seit 2008 als freie Literaturübersetzerin tätig (u. A. Tucholsky, Ransmayr, Reventlow, Schwitter, Kehlmann). Forschungsschwerpunkte: deutschsprachige Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Familienromane, Lebens- und Familiengeschichten.

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